nVidias GeForce hat vorgelegt, AMDs Radeon nachgezogen und überholt. Die Preise sind von rund 500 Euro auf knapp über 300 abgesackt und an der Spitze wird heftig diskutiert. Zu wenig Perfomance hier, zuviel Stromverbrauch dort.
In diesen Haufen wird Asus seine ENGTX280 TOP.
ht4u.net hat einen das zum Anlass genommen, einen Kurztest ins Leben zu rufen.
“Kurztest”. Für die Jungs von ht4u.net heisst das 22 Seiten an Test bei 11 Seiten an Benchmarks.
Das Fazit? Das war in Ordnung. Solide Position im harten Feld der Spitzenklasse, bisschen arg laut und stromhungrig, aber vor allem letzteres kennen wir ja von anderen Grafikkarten dieser Sparte.
Überfliegen wir den Test mal!
Wer zu faul war den ganzen Kram bisher zu lesen, kann auch direkt hierher springen!
Zufrieden mit den Benchmarks? Sehr gut.
Wer die neue nForce kennt und sich mit dem 4 MCP-Chipsatz schon bekannt gemacht hat, kann auch in etwa die Werte des A8N voraussagen. Bis auf das SLI sind die beiden Boards chipmäßig ziemlich deckungsgleich.
Das bedeutet im Klartext, daß Asus die absolute Toparbeit von nVidia genommen, eine absolute Topausstattung hinzugefügt und ein erstklassiges Motherboard erschaffen hat, das sowohl in Entwicklung als auch Verarbeitung so manchen Maßstab setzt.
Was bringt das “ichbinleise® Power Netzteil 500/600 Watt” jetzt wirklich, wo sind die Makel an Verpackung und Lieferumfang, und warum sollte man auch nur eine müde Mark dafür ausgeben?
Braucht man natürlich nicht. Gekauft wird, was Laune macht. Trotzdem bringt das Power Netzteil Leistung für sein Geld, auch wenn es ein wenig überteuert ist.
Hauptkritikpunkt der Jungs von hardware-mods.com liegt an der schnöden Umverpackung. Ganz in weiß mit einem schlichten Aufdruck (-kleber?), der die rudimentärsten Informationen an den Mann bringt.
Ja und?
Man kennt das ja mit diesen ganzen Superluxusteilen. Geile Verarbeitung, super Qualität, Wahnsinnsleistung, und ein Preis der einen dann doch zum Preis-Leistungs-Sieger greifen lässt.
Preis-Leistungs-Sieger wird MR sicher nicht mit ihrem Netzteil. Lieferumfang und Verpackung sind auch … sagen wir, eher discounterorientiert. Aber die Qualität, die ist makellos. (Naja, fast.)
Die Jungs von hardware-mods.com haben sich das ichbinleise® Power Netzteil mal zur Brust genommen.
(Ich hasse den Namen.)
Heute: Kaltlichtkathoden
Mit Papmaché und Co kann man viel erreichen, aber erst wenns funkelt und leuchtet sieht’s auch richtig nach etwas aus. Aber womit bringt man das eigene Case dazu im Dunkeln zu leuchten wie eine Discokugel aus den 70ern?
Cold-Cathode-Neon-Röhren (Kaltlichtkathoden) sind eine der Möglichkeiten. Sie
strahlen gegenüber den Standard Neon-Röhren bedeutend heller, und das bei einer viel dünneren Röhre (~1cm Durchmesser) – passt also auch viel besser ins Gehäuse.
Die Lebensdauer beträgt bis zu 20 Jahre. Vorteil ist, daß im Moddingbereich viele davon speziell als Beleuchtung für den Einbau in den Computer entwickelt wurden.
Widmen wir uns denen mal doch eben mal etwas näher.
DCMM hin oder her, genug gesponsorte Casemodfestivals gibt es ja weltweit, wo sich die ganzen Irren mit ihren Wahnsinnsmods austoben können. Mit der Ultimate Case Mod Challenge kommt noch eine weitere dazu.
Diese hier wird gesponsort von nVidia und CPU Magazin und unterstützt von Modders-Inc.com. Offen ist sie allerdings nur für jene, die auch für die GeForce LAN registriert sind oder bei der NVISION vorbeischauen.
Die PC Games Hardware hat da eine sehr schöne Bildersammlung …
Und zu gewinnen gab es dieses Jahr…! *copy’n'paste*
Ich gestehe: ich habe die Xbox vernachlässigt. Meal culpa, mea maxima culpa! Aufgefallen ist es mir bei kurzzeitigem browsen durch Youtube. Leider betreffen die meissten Videos nur ein paar LED-Mods, aber einige Mods sind wirklich genial. Ein paar hab’ ich euch mal ausgegraben.
Fangen wir mit der Xbox mit Wasserkühlung an. Durchsichtige Oberseite mit den üblichen, verschiedenfarbigen LEDs und sonstigen Beleuchtungen. Und die Kühlung oben aufgepflanzt. Sieht sehr gut aus, vor allem der schwarze Mattlack ist sexy.
Material kopiert aus der Info: Koolance Complete Kit, alismoon Whisper fans - blue and green, paint - Matt Black, 0cm blue and green cold cathodes, sound control, CM DVD drive cover, Artic Silver 5.
Nicht die Welt und super Effekt.
Guter Gott, endlich, die Benchmarks! Lieber Himmel, endlich, endlich, die Benchmarks! Jetzt sag schon endlich, was es wirklich leisten kann!
SLI beiseite. Um es kurz zu machen: A8N-SLI ist nicht in allen Bereichen der Spitzenreiter, was auch niemand ernsthaft erwarten kann, aber es ist in allen Bereichen mit an der Spitze. Und das ist mehr, als man erwarten kann.
Die Differenzen bewegen sich bei Lastarbeiten wie Kompimierungen im Sekundenbereich und erreichen Spielen und Leistungsbenchmarks kaum die 5ergrenze..
Dazu kommt, daß Asus’ neuer Abkömmling oft genug Platz 1 einnimmt.
Besonders hart fallen die Kämpfe mit nVidias nForce Ultra 4 aus, wo sich Asus gelegentlich geschlagen geben muss, im Allgemeinen jedoch öfters die Oberhand hat.
Ein paar Beispiele:
Hingucker gab es in Massen und Gaffer gab es gleich noch mehr. Gemodded wurde was das Zeug hält, und nicht nur was das Zeug hielt, sondern was es an Zeug auch gab. Ob Wählscheibentelefone, Computergehäuse sowieso im Dutzend billiger, Handys, Plüschpuppen oder Panzerglas. Alles, was nicht bei drei den Bäumen war, wurde zu einem Desktop-Computer, einem Laptop oder, wenns zuviel wurde, verziert.
Zum Glück weiss ich, wann die Meisterschaft war. Da die Verantwortlichen der DCMM-Homepage seit Anbeginn der Zeit zu inkompetent oder kurzsichtig sind die Artikel ihrer verdammten Newsseite mit einer Datumsangabe zu versehen, muss man entweder raten oder lange genug auf der Newsseite herumsuchen um dann ganz unten am letzten Artikel zumindest das von-bis-Datum des Events zu erhalten und einfach hoffen, daß sich hochkompetente Zeitangaben im undatierten Artikel á la “heute um 20:00″ im Kontext mit “Jury” und “Siegerwahl” einfach auf den letzten Tag dieses Events beziehen.
Vor kurzem hat Intel auf seinem Developer Forum den Media Prozessor CE 3100 vorgestellt. Damit haben sie nicht nur einen neuen Chip gezeigt, sondern gleich den ersten Sprößling einer kompletten, neuen Familie.
Eingesetzt wird das System on Chip – Dingens in der Unterhaltungselektronik.
Als zweites Zuckerl brachten sie bei dem Event auch noch gleich den Atom-Prozessor uuund, was für uns sterbliche Endverbraucher wohl bessere Animationsfilme und Special Effects bedeuten dürfte, eine grundlegende Weiterentwicklung in der 3D-Film-Herstellung. Yay! Aber zurück zum Thema.