Grün sind ja bekanntlich nicht nur jedermanns Kleider, sondern auch vermehrt die Einstellung der Leute. Öko was geht, und was nicht Öko ist, doch zumindest umweltfreundlich. Wie wir wissen, schlägt sich das auch auf den Computersektor nieder. ASUS nutzt da die Gunst der Stunde, um sich die Moralmedallie umzuhängen.
Saftig Power untder der Haube ist nach wie vor eines der Hauptkriterien, ebenso wie ein augenerfreuliches Design. Allerdings drängelt sich der Öko auch hier langsam in die Branche: Umweltverträglichkeit bei Computern ist zum Thema geworden. Und zwar nicht nur bei der Hardwareherstellung, sondern auch bei Events.
ASUS, seit jeher voller findiger Geschäftsmänner, nutzt das natürlich für gute PR-Aktionen. Schon damals mit ihrem Bambusnotebook.
N50, N80, N20 und N10. Das sind die Notebooks, die mit dem EU-Umweltzeichen ausgestattet wurden. Obendrein darf sich ASUS auch noch auf die Flagge schreiben: WIR SIND DIE ERSTEN!
Somit strahlt das Blümchen von ihren Produkten und sorgt für guten Ruf. “Guck mal. Die tun was gegen den Klimawandel.” Hat auch schon Xilence mit ihrem Lüfter versucht.
Groß, größer, meiner ist der Längste. Groß und luftig, wie’s sich gehört. Bei soviel Hochglanzglamour darf natürlich der Makel nicht fehlen, sonst ist die Quote versaut: der Temjin will die Hardware noch geschraubt sehen.
Die Hardwaremontage geht da schon bedeutend einfacher von der Hand. Herausnehmbarem Mainboardschlitten sei Dank. Was allerdings spätestens seit Lian Li eh Standard ist.
Wobei sowieso kaum etwas schiefgehen kann. Der Platz ist so freimütig bemessen, daß findige Modder wahrscheinlich ein System im System einbauen könnten und noch immer überschüssigen Platz hätten.
Für die Festplatten gibt es vormontierte Käfige, welche widerum mit vormontierten Lüftern ausgetattet sind. Welche widerum leise sind. Was will man eigentlich mehr? Ein Schienen-Stecksystem, um nicht mit Schrauben hantieren zu müssen, so wie beim Mesh-Case von CoolerMaster.
Aber man kann halt nicht alles haben…
Wobei eh keine Montageprobleme auftreten. Das Ding ist so riesig, man kommt mit der Hand bequem überall hin…
Groß, größer, meiner ist der Längste. Platz für fünf Systeme in einem Gehäuse ist nicht alles. Wo viel drin ist, entsteht auch viel Wärme. Und die will verwaltet werden. Silverstone hat da vorgesorgt.
Für ausgiebige Belüftung sorgen mehrere Meshgitter an den Seiten und hinten in Zusammenarbeit mit den vorhandenen Lüftern. Haken: bei all der Optik bleibt jeder Fingerabdruck gut sichtbar. Vor allem bei entsprechender Beleuchtung. Poliermittel und Lappen stehts bereithalten.
Schönes Detail: der Powerknopf ist ebenfalls aus Aluminium. Gutes Zeugnis für die Qualität des Gehäuses. Greifen viele andere Hersteller bei ihren Luxusprodukten bei solchen Kleinigkeiten doch gern auf Plastik zurück. Ein schönes Beispiel wäre hier AeroCools VGA-Kühler.
Die üblichen Frontanschlüsse sind übrigens hinter einer Klappe verborgen. Stören also auch nicht ins Bild.
Groß, größer, meiner ist der Längste. Manchmal kann man einfach nicht genug Platz haben im Tower, um all die Luxushardware in Übergröße zu verstauen. Hat man dann auch nicht genug Platz im Geldbeutel um all die Luxusscheine zu verstauen, kann Abhilfe geschaffen werden.
Platz für 13 Laufwerke. Den Kennern dämmert schon, was für ein Gehäuse sie erwartet. Für den Rest hier gleich mal die Fakten, damit Klarheit geschaffen wird.
Abmessungen: 220 x 560 x 565mm (B,H,T)
Zwei Schwierigkeiten mit übertaktungsfreundlichen Prozessoren sind Preis und Leistung. Entweder fressen sie einem die Haare vom Kopf, oder bringen eine erbärmliche Perfomance.
Der Core 2 Duo E7200 bringt da ein phantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für bereits unter 100 Euro ist sie zu haben, die CPU, die Übertaktern schmeichelt. 2,53GHz ist die Grundtaktung. Dreht man allerdings mit dem richtigen Werkzeug an den richtigen Schräubchen, sind bis zu 4GHz drin!
Dabei ist Übertaktung heute kein Problem mehr. Die meisten Motherboards unterstützen erhöhte Bus-Geschwindigkeiten, und den Core 2 Duo E7200 auf einem einem FSB von 1333 zu fahren denn der Werkseinstellung 1066 läßt ihn gleich mal von 2,53GHz auf 3,8 springen.
Dabei ist da noch lange nicht Schluß. FSB 1600 und schon hat man 50% zusätzliche Leistung: 3,16GHz. Klingt gut, gell?
Seit Jahren fahren USB2.0-Slots 35MB/s. Werte, über die inzwischen selbst Mittelklasse-Datenträger lachen. Unvergleichlich höhere Übertragungsraten bei bedeutend weniger Stromkosten und höherer Leistung.
Das freut natürlich den Konsumenten. Auch, wenn wahrscheinlich erst in der ersten Dekade 2000 (2010!) mit Geräten zu rechnen ist, die diese Möglichkeiten auch ausnutzen. Dennoch stehen die endgültigen Spezifikationen im “USB Implementors Forum” fest. Auch erste Chips gibt es schon.
USB 3.0 wird zehn mal schneller sein als USB 2.0, beziehungsweise bis zu 5 GB/s leisten, was besonders externen Datenträgern wie Festplatten und dergleichen zugute kommt. Und das Ganze bei bestehender Abwärtskompatibilität. Größtenteils, zumindest. Statt Glasfaser bleibt alles bei Kupfer, allerdings zu leichten Einschränkungen bei dieser Kompatibilität.
Gestemmt wird das durch vier zusätzliche Kupferleitungen in den Kabeln, zuzüglich zu den bisherigen vier.
Case Modding ist was für Weicheier! Zumindest bei ‘nem Desktop-Case. Intel lädt zur ICMC – der Intel Centrino Modding Competition. Einem klassischen und absolut werbeträchtigem Notebook-Modding-Wettbewerb!
Case Mods und CaseCons sind ja Alltagsware für alle größeren Hardwareherstellern. Umso mehr freut es, daß Intel hier gleich zwei Neuerungen bringt. Hoffentlich effektiver, als der Nehalem.
1. Notebooks!
2. Geld!
Fast alles, was beim Modding über ein bißchen Spielerei mit Beleuchtung, Lüftern und dem Gehäuse hinaus geht, hat mit Elektronik zu tun. Und alles, was mit Elektronik zu tun hat, läuft früher oder später auf Schaltungen und Platinen hinaus.
Nun ist eine Platine nichts anderes als der Untersatz für die Schaltungen. Allerdings ist
Platine nicht gleich Platine. Auch ein Stück Seife mit reingesteckten Drähten könnte man als Platine bezeichnen. Und so ähnlich sehen viele Platinen auch aus. Lochrasterplatinen, die häufig von allen genutzt werden, die selfmade Schaltungen anlegen.
Es geht allerdings auch eleganter. fadtma von exclaim.de hat sich dieser Eleganz angenommen und erklärt die Ästhetik des ätzens.
Für 300 Euro schiebt Intel seinen neuen Vierkern-Prozessor über den Ladentisch. Und Hartware.de nimmt sich unter die Lupe, was lang währte und, wie es scheint, endlich gut wird.
Mit dem Core i7 920 haut Intel mit der Faust auf den Tisch. Der Multi-Core fährt bei guten Bedingungen um 50% schneller als vergleichbare Quad-Cores und lässt auch bei Single-Core-Anwendungen das Testfeld um 25% hinter sich. Spielereien wie einem gestaffeltem, integriertem Cache oder einem Turbo seien Dank.
Allerdings gehören Gamer zu einem Großteil des Klientels, das sich genau diesen Prozessor näher ansehen wird. Und genau hier schwächelt er. Während in Officeprogrammen kräftig getobt wird, enttäuscht er im Spielesektor gerade mal mit demselben Niveau als bisherige Generationen. Andererseits mag das auch was positives zum Ausdruck bringen: die Spieletechnik geht im Moment nicht höher. weiterlesen »