Modding. Das umfasst, wie wir ja schon wissen, vieles. Nicht nur geile Cases. Ein sehr weit verbreitetes Objekt für’s modden sind … Drucker. Genau. Nachfüllaktionen. Chip-Resets, Deaktivierung der der Füllstandfunktion und vieles, vieles mehr.
Alles, was es eben braucht, um billig zu drucken statt Patronen für 70 Euro zu kaufen.
In der Regel kleckst man dabei mit einer Spritze herum in der sich statt Wärmeleitpaste irgendeine Tinte befindet, bohrt Löcher mit höchster Drehzahl und dem Metallbohrer ins Pastik, weil man eben noch an seinem Lian Li aus Vollaluminium bastelte, und bohrt obendrein auch noch an falscher Stellen weil man zu doof war die richtige Anleitung zur richtigen Patrone zu finden, oder weil einfach die Auswahl so riesig, unstrukturiert und damit unübersichtlich, daß man eben statt zur P E12 VG 484a zur P E12 VG 484b gegriffen hat.
Und dabei schwörte der Typ im Forum, der eben noch sein Handy im Klo versenkte, noch hoch und heilig, daß das ganz genau dieselbe Bauweise wäre! Jawohl!
Sleeving. Beliebtes Zauberwort seit einiger Zeit. Sämtliche sicht- und unsichtbaren Kabel eines Mods mit irgendwas umwickeln, am liebsten irgendwelche Schläuche und da am liebsten noch welche aus Geflecht. Das gabs doch schonmal…
Richtig. Und zwar, seit es Casemods und -Cons gibt. Sozusagen also seit die Wissenschaftler aus den Höhlen ihrer Labore gekrochen kamen und ihre Lochstreifen bunt anmalten um ihren Computer damit zu füttern. Dennoch wollen wir uns freuen, daß die Kunst der Kabelummantelung nicht länger verschmäht, missverstanden und verfolgt, sondern akzeptiert und gefeiert wird!
Solche Umständen freuen natürlich die Firmen und Konzerne. Die haben auch schon reagiert, und die notwendigen Werkzeuge massentauglich gemacht. Sprich, sie aus dem Werkzeugbedarf auf die entsprechenden Webseiten geklatscht, damit auch Fritz in der Klasse davon erfährt.
Was ja eigentlich ein Skandal ist. Wenn es nicht mindestens ein Kilo wiegt, 30 Zentimeter lang ist und Strom frisst wie ein Güterzug auf einer mittleren Strecke von der Nordsee in die Alpen, bauen wir’s nicht ein. X-Spice stört das nicht.
Wichtigster Punkt: X-Spice setzt mit seinem Kira auf “teuer und geil”, also blättert weiter, ihr eurem Geldbeutel die chronische Magersucht abgewöhnen wollt. Das Ding schlägt nämlich mit ~70€ ein.
Der Vorteil hierbei ist, daß man für siebzig Euro was erwarten kann, und das auch erfüllt wird. Sonst würd ich gar nicht drüber schreiben. Von daher können wir die Verarbeitung und Materialien schnell und einfach abhaken: dem Preis angemessen.
Wär ja sonst auch noch schöner.
Dafür kriegen wir auch schon eine vorinstallierte Beleuchtung.
Es gibt eindeutig noch nicht genügend Panels am Markt, die einen mit allen möglichen und unmöglichen Informationen und Bedienelementen versorgen. Es braucht noch ein weiteres! AXP hat sich dieser Herausforderung gestellt.
Ganz klar hebt sich das Panel auf den ersten Blick durch seinen LEGO-Charme von der Konkurrenz ab. Vier Farben stellt das LCD dar und macht auch reichlich gebrauch davon. Vorteil: die Informationen sind sauber strukturiert und einfach ablesbar. Vorteil: das Ding ist so bunt wie ein Kasten Bauklötze.
… kann man auch als Nachteil sehn.
Zweiter Augenfänger: das Panel wird nicht einfach in den 5,25er Slot geschoben und leuchtet da, es ist aufgeklappt. Leichter Druck löst es und erlaubt, das LCD vertikal herauszuziehen und dann nach oben hin aufzuklappen. Auf jeden Fall ein Eindruckschinder. Vor allem auch durch den glänzenden, schwarzen Hintergrund auf welchem sich das bunte Farbenmeer abspielt. Definitiv Geschmackssache. Vor allem meiner.
Copyrights sind so ‘ne Sache. Abmahnanwählten veraschaffen sie ihren Lebensunterhalt, Unternehmen sichern sie den Würgegriff um den Markt und Fremdunternehmen kosten sie in Lizenzform Zahlen mit mehr Stellen, als so mancher zählen kann.
Solche Details hindern Acer natürlich nicht, dick von ihrer Ferrarilizenz gebrauch zu machen. Und ZACK, schon gibt es Monitore, Pardon, „LCD-Displays“ mit garantiertem Wiedererkennungswert.
Wobei ich bei LCD-Displays eher an digitale Bilderrahmen denke.
Die Familie der Ferrari F-22 Sprößlinge umfassen eine Edition, in der jeder Bildschirm eine ganz eigene Gerätenummer hat. Eingraviert auf einem edlen, edlen Metallschild auf der Rückseite. Ja, ja. So is’ dat.
HTPC ist mal wieder das Thema. Home Theater Personal Computer. Mit der richtigen Hard- und Software ist jeder Computer zum persönlichen Heimkino aufrüstbar, inklusive Stereoanlage, Videorekorer und allem, was das Herz an Multimediaspielerei begehrt.
Manche PCs sind allerdings nicht nur zum Heimkino aufrüstbar, sondern einzig zu diesem Zweck gebaut worden. So einer von Dells neuesten Sprößlingen der Studio-Serie.
Dieser wurde nicht umsonst “Mini-PC” getauft. Der Name hält, was er verspricht.
Hier die Daten: