Ein Plexiglasfenster an der Seite des Case ist der Klassiker unter den Case Mods. Drinnen alles schön anrichten, verzieren, blinken und leuchten lassen und dann eine Scheibe in die Seite knallen damit man’s auch sieht. … es geht aber auch mehr.
Vor ein paar Tagen habe ich ein nettes Tutorial zum Thema Plexiglasbearbeitung entdeckt. Und endlich komme ich dazu, es mal eben online zu stellen.
Das HowTo ist bewusst eher simpler gehalten, befasst sich also hauptsächlich mit Gravur, Beschneidung und ähnlichem, weniger der Einbau ins Gehäuse, außerdem er verzichtet auf Formgebung via Heißluftföhn oder Ahnlichem. Obendrein ist es ein Tutorial in einer Trilogie von Plexiglasfensterbearbeitungstutorials. Tolles Wort!
Zunächst mal eben das Wichtigste für unsere Case Mods – das Werkzeug und die Materialien!
Der MEM-Drive Easy II 32GB – in allen Größen und Farben, wie das mit USB-Sticks nunmal so ist. Der MEM-Drive Easy II bringt allerdings noch mehr. Rasante Zugriffsgeschwindigkeiten auf dem heutigen Stand der Technik, viel Platz und saubere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.
Erst vorgestern hab’ ich noch davon geredet. Was früher das High Density für die Disketten war, sind heute 32GB für den USB-Stick. Wo es jedoch schon damals nicht aufhörte, 1,4MB Speichergröße, hört es auch heute nicht auf.
Was kann man von einem USB-Stick von heute verlangen? Zugriffszeiten von unter einer Millisekunde, zum Beispiel. Diverse GB an Speicherplatz. Solid-State-Technik. TakeMS macht es vor. Eine Quad-Channel-MLC-Technik in einem Speicherstick sorgt für glänzende Transferraten. So eine Prise Semi-Hightech macht den Stick nicht plötzlich für Bereiche tauglich, für die er vorher untauglich war.
Aber er macht ihn bedeutend geeigneter.
Es gibt Privatanwender, und es gibt Freaks. Privatanwender sind in der Regel mit 700 bis 1.500 Euro dabei, wenn Sie sich einen neuen Computer kaufen - Bildschirm exklusive. Freaks mit teilweise bis um die 3.000 Euro. Bildschirm exklusive.
Und dann gibt es noch Bastard-Hybriden die zwischen privaten Freaks und Geschäftskunden angesiedelt sind.
Von einem von diesen Gestalten handelt eine Bilderreihe bei Toms’s Hardware.
Damit klar ist wovon wir reden, hier mal kurz die Grundlagen in der Zusammenfassung:
USB-Sticks. Kleine Disketten-Ersatz-Geräte die man einfach reinstecken und rausziehen und mit denen man Dinge machen kann. Betriebssysteme installieren, zum Beispiel. Wie damals Win3.x oder, mit bedeutend mehr Disketten, Windows 95.
Aber das war einmal …
Wobei ich nicht unfair sein will. Wenn ich jetzt darüber herziehe wie USB-Sticks glorifiziert werden als wären sie Wunder was für Technologie, über Unterschiede zwischen einer Formatierung in FAT32 und NTFS lästere, wofür zum Geier Quad-Channel-MLC* gut sein und welchen Unterschied es machen soll, ob die Zugriffszeit um dreieinhalb Nanosekunden schneller oder langsamer ist, besinnen wir uns auf die guten, alten Zeiten mit 8MB Arbeitsspeicher:
High Density Disketten. Voll krass, Alda!
(*MLC sagt euch vielleicht noch was, kommt in SSD, Solid State, Festplatten vor. Wir reden wir also schon von Technologie.)
Luxus. Das Zauberwort für all den dekadenten, überflüssigen Schmöker mit dem man im Laufe seines Lebens der eigenen Einrichtung einen überdurchschnittlichen Mehrwert hinzufügt. Lian-Li ist dabei nicht nur Flaggschiff, sondern in der Regel auch noch Initiator.
Wo sonst bekommt man ein Gehäuse der Luxusklasse im Design des Uber-Luxushotels des Uber-Luxusemirats Dubai? Und wer sonst offenbar ein Gehäuse, das so luxuriös ist, daß es gar nicht zu kaufen ist.
Widmen wir uns der Designstudie Lian Li’s mal genauer. Und warten ab, ob es denn mal in den Läden erscheinen möge. Für, vorausgeschätzt, rund 640 Dollar.
Herzlichen Glückwunsch. Nun habt ihr es so weit geschafft und steht kurz vor dem Ende! Eine LED habt ihr jetzt schon drin, aber mit einer kommt man nicht weit, und man kann schlecht für jede einzelne LED einen extra Stecker anschließen. Deswegen, liebe Leute, hängt man mehrere LEDs an ein Kabel.
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Und das nennt man dann Parallel oder in Reihe geschaltet. Denkt dabei einfach an einen Speicherkit, sprich RAM. Genau so.
Was also, wenn ihr zehn an ein Kabel hängt? Oder nur fünf?
Nehmen wir dazu eine LED mit geringerem Verbrauch, ihr könnt nämlich natürlich schlecht fünf LEDs á 3,5 Volt an ein Kabel mit ohnehin nur 5 Volt hängen. Wird nicht viel leuchten, die Beleuchtung.
Wir löten das gelbe Kabel und haben 12V.
Da wollen wir fünf LEDs mit jeweils 1,9V Verbrauch und 20 Milliampere (mA) ranhängen.
Volt, Ampere und Ohm. Wie berechnet ihr, wieviel Strom ihr braucht und wieviel nicht und wie reduziert ihr ihn nach euren Bedürfnissen? Mathematik für Doofe! Keine Angst. Ist ganz einfach. Ehrlich. Hab’ ich euch schonmal angelogen?
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Die LED hat natürlich, wie jede Grafikkarte oder sonstige Hardware, einen gewissen Stromverbrauch. Jetzt gilt es auszurechnen, wieviel Strom die LED verbraucht und wieviel Strom sie demzufolge also zuviel abbekommt, wenn ihr sie einfach so anlötet. Um diese Differenz müsst ihr dann die Stromzufuhr drosseln. Wie? Indem ihr einen Widerstand einlötet.
Aber Widerstände werden in Ohm berechnet. Wenn ihr also fünf Volt auf der Leitung habt und die LED frisst nur 3,5, wieviel Ohm sind 2,5 Volt Differenz?
Wie lötet ihr eine LED an den Computerstromstecker in eurem Gehäuse? Worauf gilt es zu achten und wie funktioniert das ganze Zeug überhaupt? Und wie verhindert ihr, daß es euch um die Ohren fliegt?
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Ihr kennt doch sicher die Molexstecker. Die Dinger, mit denen ihr euer DVD-RW mit Saft versorgt. Genau, die. Die komischen Weissen mit den vier gelben, schwarzen und roten dünnen Kabeln.
Die Kabel schneidet ihr durch und lötet sie an die LED – fertig? Falsch. Das Ding wird euch durchschmoren. Macht’s doch gleich an das Netzteil direkt.
Ihr könnt nicht einfach eine mickrige LED an einen auf volle 12 Volt laufenden Molexstecker löten, das Ding wird euch … nun ja, zwar nicht um die Ohren fliegen, aber nur ein einziges mal sehr hell sehr hell leuchten.
Wir müssen also den Saft drosseln. Und das ist das einzig knifflige bei der Sache.
Zu beachten gibt es dabei, daß ihr die LED richtig herum anlötet. Wenn ihr euch so ein Ding mal aus der Nähe anseht, seht ihr eine Spitze und eine flache Seite innerhalb der Plastikkuppel. Die kleine Nadel ist dabei immer der + Pol, die flache Seite immer der – Pol.
Lichtkegel sind wichtig. Die Streuung der Licht gepaart mit der Lichtstärke ergibt massive Effekte, die, richtig in Szene gesetzt, ganz schön was hermachen können. Selbst als blutiger Anfänger. Kreativität und Spaß am Licht geben natürlich ein Fleißsternchen im Heft!
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Am wichtigsten beim Einkauf von LEDs ist das Wissen, daß LED nicht gleich LED ist, nur grösser oder eine andere Farbe. Auf der einen Seite haben LEDs verschiedene Lichtkegel. Ähnlich wie Deckenlampen oder -fluter. Ein Fluter hat einen recht breiten Lichtkegel der viel erhellt. Das gilt auch für LEDs.
Je breiter der Lichtkegel, desto mehr verteilt sich das Licht. Eine hohe Leuchtkraft in Verbindung mit einem breiten Kegel sorgt für einen klaren Augenfänger, wenn ihr das Ding irgendwo aus dem Gehäuse rausleuchten lasst.
Zur Feier des Tages widmen wir uns ein bisschen den Essentials des Moddings. Beleuchtung wieder? Fast. LEDs um genau zu sein. Ein bisschen vertiefen wir das heute.
Und zwar in einer grossen, dicken, geilen Reihe über fünf Einträge hinweg! Mit Bildern, Anleitungen und alles, was der Technikkrüppel von heute wissen muss!
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Anderthalb Monate Stille und ihr dachtet schon, ich wäre tot? Unsinn.
Kleiner Tip nur: wenn ihr vor zehn Jahren mal perverse Stories ins Netz gestellt habt, macht ein Vorhängeschloss an die Geschichten, sonst kommt eine Verrückte aus Bayern und zeigt euch an und ein paar genervte Cops müssen die überzogene Reaktion einer hysterischen Legislative ausführen indem sie euch den Rechner mitnehmen.
Aber zum Thema: LEDs in der Beleuchtung.Wo und wie wollt ihr sie in eurem Case Mod haben und braucht ihr wirklich ein 630 Watt Netzteil dafür?