Wie bereits angekündigt, hat NVIDIA kürzlich seine 200er Serie veröffentlicht: Die NVIDIA GTX 280 ist das Flagschiff der neuen Serie.
Mit der Änderung der Bezeichnung will NVIDIA ein Zeichen setzen: Die 280 soll eine neue Generation von Grafikkarten heraufbeschwören, die sich durch eine Vielzahl an Änderungen deutlich von den Vorgängermodellen absetzen.
Die GTX 280 ist eine Single-Core-Karte, die ihre Single-Core-Konkurrenz in allen Belangen übertrumpft und dabei auf Resultate von bis zu 80 FPS kommt! Komischerweise wird das Ding 60 Euro teurer sein als die Dual-Core-GPU 9800GX2 - klar, Single Core und Dual Core zu vergleichen ist blöd, aber warum macht sich NVIDIA da auf eigenem Boden so viel Konkurrenz?
Die Karte wird voraussichtlich 420 Dollar kosten und laut diesem Test von overclock3D alle Single-Core-Konkurrenz wegputzen. Schön, dass NVDIA der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen konnte, fraglich nur: Warum, wenn man eine schnellere Karte aus gleichem Hause billiger bekommt? Keine Ahnung.
In diesem Monat werden die beiden Tophersteller für Grafikkarten ihre neuen Produkte vorstellen. Die ATI Radeon 4800 und die Geforce GTX 200 Series von NVIDIA werden beide im Juni erscheinen. Während aber NVIDIA die Veröffentlichung vom 18. auf den 17. vorgezogen und außerdem finale Infos schon für den 14. Juni angekündigt hat, verschiebt AMD den Launch seiner neuen GPU vom 18. auf den 23. Juni.
Dabei ist ATI’s neue Karte preislich nicht vergleichbar mit der GTX 200er Serie. ATI versucht mit der Radeon 4800, das Preissegment unter 300 Euro mit einer Karte anzugreifen, die ziemlich viel Leistung zu diesem Preis dabei hat: 512 GDDR3 (4850), 512 GDDR5 (4870) oder 1024 GDDR5 (4870 X2) sollen diesem Artikel von tomshardware nach zum Start alle unter 300 Euro bleiben.
Dabei werden die Grafikkarten Direct X 10.1, HDMI und eine noch nicht näher spezifierte Physikenginge unterstützen. Ein Nachteil wird im hohen Stromverbrauch liegen: 450 Watt für eine Karte ist schon recht happig.
Trotzdem: Wenn ATI es hier schafft, die versprochene Leistung zu liefern, dann wird die Radeon 4800er Serie für einen ziemlich guten Preis eine mit High-End-Karten vergleichbare Leistung liefern. Also gerade für Leute, die ihren Gaming-PC mal wieder aufmotzen wollen, sehr interessant!
Wasserkühlung im Computer – das klingt nicht nur „cool“, sondern ist es auch. Da die herkömmlichen Lüftersysteme laut und mit erhöhtem Energiebedarf behaftet sind, setzen immer mehr auf die Technik der Wasserkühlung. Die Wasserkühlung in einem Computer stellt dabei eine aktive, leistungsfähige Alternative zur altbewährten Technik dar.
Mit ansteigender Leistungsfähigkeit, dem erhöhten Energiebedarf der Computer (unter anderem durch Dual-Core-Systeme) steigt auch die Wärmeentwicklung innerhalb der einzelnen Bauteile. Reichte bislang ein einzelner Ventilator aus, die anfallende Wärme umzusetzen, so wird heute auf die aktive Wasserkühlung gebaut.
Die Vorteile der Wasserkühlung liegen klar auf der Hand: es ist der reduzierte Geräuschpegel, die vergrößerte Kühlleistung und natürlich das Aussehen, das dieses Kühlsystem in einem Computer interessant macht. Doch die reine Optik entscheidet nicht über den Kauf solch eines Kühlsystems.
Die Bauteile im Computer ähneln sich und lassen sich grob zusammenfassen. Für eine funktionierende Wasserkühlung benötigt man mindestens einen Radiator, eine Pumpe mit Ausgleichsbehälter und Kühler, diverse Schläuche und natürlich die Kühlflüssigkeit.
Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: das Wasser im Kühlkreislauf des Computers wird von der Kühlpumpe bewegt, die Wärme der zu kühlenden Bauteile wird zum Radiator transportiert und an die Umgebungsluft abgegeben. Alle Bauteile werden hydraulisch in eine Reihe geschalten, um einen gleichmäßigen Fluss in allen Kühlkörpern sicherzustellen.
Bislang sind die passiven und aktiven Kühlsysteme nicht gerade erschwinglich. Preislich fangen die diversen Systeme ab 100 Euro an und stehen somit, gegenüber den Lüftersystemen, außer Konkurrenz. Nur echte Ambitionisten und Computer-Liebhaber werden zu Wasserkühlsystemen, wie zum Beispiel der Firmen „Thermaltake“ oder „Zalman“ greifen. Effektiv
Im großen und ganzen gibt es 2 Arten von Kühlern: passive und aktive.
Passive Kühler bestehen aus einem gefrästen Aluminium- oder Kupferblock, wobei Kupfer die höhere Wärmeleitfähigkeit hat, der sich auf dem zu kühlenden Chip befindet. Gekühlt wird durch die vergrößerte Oberfläche des gefrästen Blocks. Sie sind sehr günstig, aber nicht sonderlich effektiv.
Aktive Kühler sind passive Kühler auf denen ein Ventilator montiert wurde.Hier erfolgt die Kühlung wieder durch die vergrößerte Oberfläche, wird aber durch den Lüfter unterstützt indem die erwärmte Luft weggeblasen wird.
Der Wärmetransport ist hierbei viel höher als bei den passiven Kühlern, aber durch den Lüfter ist eine zusätzliche Lärmquelle im PC vorhanden. Gemildert werden kann der Geräuschpegel durch den Einsatz geregelter Lüfter, die nur dann anspringen, wenn ein Temperaturschwellenwert erreicht wird.
Sie sind teurer und kühlen besser als passive, aber können sehr laut werden.
Heat-Pipes kommen ursprünglich aus der Raumfahrt und werden dort u.a. zum kühlen von Satelliten eingesetzt.
In einem hermetisch geschlossenen Kupfer- oder Aluminiumrohr befindet sich ein Gas, das bei Raumtemperatur (20°C) flüssig ist. Die Kühlung erfolgt durch den Wechsel zwischen flüssigem und gasförmigen Zustand des Gases, ähnlich wie beim Kühlschrank.
Die Heat-Pipe wird bei Hig-End-Karten noch durch einen zusätzlichen, geregelten Lüfter unterstützt.
Der Wärmetransport ist so hoch, das der Lüfter nur bei Volllast der Karte anspringt.
Es gibt noch die Möglichkeit die Grafikkarte mit Wasser zu kühlen, aber der Aufwand, bzw. Preis steht in einem schlechten Verhältnis zur erreichten Kühlwirkung
Ich persönlich würde Heat-Pipes einsetzen, obwohl sie mit zu den teureren Kühlmethoden gehören, ist das Preis/Leistungsverhältnis am besten.Außerdem sind so gekühlte Karten sehr leise und halten den Geräuschpegel des Systems sehr niedrig.
Auch dieses Jahr traten tausende Bastler an, um in der diesjährigen deutschen Casemod Meisterschaft mit ihrem Rechner den ersten Platz zu belegen. Es war die siebte Meisterschaft in Folge, die vom 19. bis 20. April 2008 in Dortmund stattfand. Wie immer gabs da eine Menge zu sehen…
Die Gewinner wurden in 4 verschiendenen Kategorien gekührt. So war es für die Juroren auch dieses Jahr sicher nicht einfach, zwischen den vielen Schmuckstücken das Beste zu wählen!
Auf der DCMM messen sich die Teilnehmer in den folgenden Bereichen: Casemods, Casecons und CE-Mods. Dabei stellen nur die Casecons selber erschaffene Werke dar. Matthias Kron überzeugte mit dem eigens erschaffenen Kuscheltier-Computer “Arthur und Oscar”, und belegte somit den 1.Platz in der Kategorie Casecons.
Die Casemods hingegen stellen einen Computer mit einem modifizierten Seriengehäuse dar. Benjamin Franz belegte mit seinem “CM10″ in der Kategorie Case Modding den ersten Platz.
Die zweite Hauptkategorie der DCMM sind die CE-Mods! Das sind Geräte, die ursprünglich nichts mit Computern zu tun hatten, die jetzt sozusagen neu aufbereitet wurden. Hier werden Geräte präsentiert die vom Toaster oder Fernseher zum Rechner umgewandelt wurden, egal was und wie - Hauptsache kreativ! Björn Wieck erreichte mit seinem “Wählscheibenhandy” in dieser Kategorie den 1. Platz.
Es wird nicht nur eine saubere Arbeit von den meist jungen Künstlern verlangt, sondern auch die Innovation bewertet. Die vierte und gleichzeitig neue Gewinnerkategorie ist die “spektakulärste Kreation”. Diese Kategorie ist dieses Jahr neu auf der DCMM, der Gewinner wird von den Zuschauern gewählt.
Den 1. Platz belegte Oliver König mit seinem Motorblock “V4″.
Weitere Informationen und aktuelle Bilder von der 7. Deutsche CaseMod Meisterschaft gibts unter der offiziellen Homepage “www.dcmm.de“.
Unsere Computer werden immer kompakter und leistungsstärker. Das führt dazu, dass einzelne Bauteile so stark erwärmt werden, dass diese mit einer herkömmlichen Kühlung nicht mehr reguliert werden können.
Ziel der Wasserkühlung für den PC ist nun, die entstehende Wärme so effizient wie möglich abzuführen und die Temperatur der Bauteile konstant zu halten. Ein weitere Vorteil einer Wasserkühlung, die ich persönlich sehr schätze, besteht darin, dass diese viel geräuscharmer arbeitet. Die Standard-Lüfter machen in Laufe der Zeit doch ein ziemlichen Lärm, was man vor allem merkt, wenn man den Computer ausschaltet. Bei wassergekühlten Rechnern herrscht dagegen immer himmlische Ruhe.
Man kann zwischen zwei verschieden Kühlprinzipen unterscheiden: der aktiven und der passiven Wasserkühlung.
Durch einen Ventilator wird bei der aktiven Kühlung ein Luftstrom erzeugt. Dafür genügt schon ein relativ kleiner Radiator. Bei der passiven Kühlung wird das Prinzip der Wärmekonvektion verwendet. Das bedeutet, dass es hier zur Wärmeübertragung von thermischer Energie von einem Ort zu einem anderen kommt.
Egal welches Prinzip angewendet wird, die Arbeitsweise ist die gleiche. Es gibt einen sogenannten Kühlkreislauf, der mit Wasser gefüllt ist. Dieses Wasser wird durch eine oder mehrere Pumpen bewegt. Das Wasser ist somit in ständiger Bewegung. In den Kühlkörpern wird die Wärme aufgenommen, direkt von den zu kühlenden Bauteilen. Diese Wärme wird weiter zum Radiator transportiert, der diese Kühlwasserwärme an die Umgebungsluft abgibt.
Ein Super-Highlight gibt es aber noch: Durch Zugabe von Farbzusätzen kann man das Kühlwasser einfärben, welches bei transparenten Schläuchen einfach einen schönen Effekt ergibt. In nächster Zeit werden wir mal die verschiedenen Hersteller unter die Lupe nehmen und uns umsehen, was der Markt so zu bieten hat.
Da die Anforderungen an Computersysteme in der heutigen Zeit immer weiter steigen, ist es immer üblicher geworden, dass man entsprechende Aufrüstungen vornehmen muss. Besonders die Computerspiele-Industrie sorgt dafür, dass Spieler immer wieder versuchen, ihre PC Komponenten aktuell zu halten.
Da die Grafikkarte meist zu den wichtigsten Elementen innerhalb eines Computers gehört, wenn man Spielen möchte, wird dieses Element oftmals verschieden modifiziert. Eine Option, welche oftmals angewandt wird, ist das so genannte Übertakten (englisch: overclocking). Hierbei beschreibt der Begriff Übertakten, das Betreiben der Prozessoren oberhalb ihrer eigentlichen Spezifikation, um so eine gesteigerte Leistung hervorzurufen.
Wichtig ist es, sich vor dem Übertakten klar zu machen, ob sich der Prozess lohnt. Sollte das System beispielsweise etwas veraltet sein, ist es unwahrscheinlich, dass der Benutzer der Grafikkarte ein hohes Maß an Leistung entlocken kann, da beim Übertakten auch andere Faktoren von entscheidender Bedeutung sind. Ein veralteter Prozessor kann so beispielsweise sogar die übertaktete Leistung einer Grafikkarte bremsen. Deshalb ist es z.B. auch sehr wichtig, über eine passende Kühlungsoption zu verfügen.
Ein bereits vorhandener aktiver Lüfter kann so beispielsweise in Kombination mit einem zusätzlichen Lüfter höhere Leistungen erreichen, als alleine. Kühler, die meistens nicht vorteilhaft für das Übertakten sind, sind Slotkühler, da diese nur die warme Luft aus dem System nach Außen führen.
Sollten diese Faktoren geklärt sein, ist der restliche Prozess des Übertaktens nicht besonders schwierig. Neben speziellen Tools, wie beispielsweise Powerstrip, AtiTool und Rivatuner, bieten auch immer mehr Hersteller eigene Übertaktungs-Tools für ihre Grafikkarten an. Hierbei ist neben der Modifizierung der Taktrate auch die Veränderung anderer Werte, wie beispielsweise der des Speichertakts möglich. Grundsätzlich ist eine Erhöhung der Taktrate immer in kleinen Schritten zu empfehlen.
Sollte das System dann stabil arbeiten, kann man weiter gehen und die Taktfrequenz weiter erhöhen. Einige Tools verwerfen deshalb auch nach einem Systemabsturz automatisch die letzte Einstellung, wodurch das System geschont wird und der Benutzer sieht, bei welchen Werten das System instabil wird.
In Sachen Grafikkarten werden wir euch die neuesten vorstellen, über Hersteller herziehen und unheimlich professionelle Tipps zum Übertakten geben. Also freut euch drauf!
Computer Modding beschreibt eine Modifikation, die sich meist auf das Äußere eines Computersystems bezieht und eine optische Aufwertung zum Ziel hat.
Besonders die Komponenten eines System, die normalerweise nicht sichtbar wären, werden hierbei optisch aufgewertet. Teilweise steht Computer Modding jedoch ebenfalls für die Modifikation bestimmter Hardware Komponenten.
Inzwischen hat sich eine eigene Computer Modding Gemeinde entwickelt, welche auch Wettbewerbe durchführt. Im Wesentlichen werden beim Computer Modding beispielsweise Plexiglas Fenster in die Seitenteile der PC Verkleidung eingebaut. Im Inneren benutzt man verschiedene Leuchtdioden und Leuchtstoffröhren und allgemein (optisch) auffällige und besondere Materialien.
Besonders wichtig ist hierbei, dass das Werk individuell ist und auffällt. So ist es durchaus üblich, dass beispielsweise ganze Computersysteme in Mirkowellen Gehäuse oder Bierfässer eingebaut werden. Viele professionelle „Computer Modder“, geben Unmengen an Geld aus und investieren viel Zeit in ihre Werke.
Meistens sind die Ergebnisse dann aber auch einzigartige Werke, die sich durch ihre auffällige Konstruktion hervorheben. Problematisch hierbei kann lediglich die Tatsache sein, dass ein verändertes Gehäuse oftmals nicht mehr die EMV-Richtlinien einhält und somit zu einer potentiellen Störungsquelle für andere Geräte sein kann.
Umgekehrt jedoch kann das veränderte Gehäuse auch dafür sorgen, dass der Computer von externen Geräten durch bestimmte elektromagnetische Störungen beeinträchtigt wird. Da rechtlich gesehen jeder „Modder“ zum Hersteller seines Produkts wird, ist es durchaus ratsam, sich während des Baus Gedanken über diese Faktoren zu machen.
Im Endeffekt ist Computer Modding nur dann sinnvoll, wenn es wirklich darauf ankommt, ein optisch auffälliges Gerät zu bauen.
Über die möglichen Risiken sollte sich jeder bewusst sein und dementsprechend handeln, also so z.B. andere Geräte von dem Computer fernhalten.
Letztendlich entscheidet jeder selber darüber, ob für ihn aus bestimmten Gründen Computer Modding Sinn oder Unsinn ist. Für mich ist es einfach interessant und Grund genug, mit ein paar Leuten einen Blog darüber zu starten!