Wir hatten das Thema ja schon. Muss der Computer mobil werden, wird der Tragekomfort knifflig. Tastatur und Maus und diverse Kabel und eventuell sogar Boxen oder sonstiges Zeug passt eben nicht alles in den alten Karton des Towers.
Und sich den Tower unter den Arm klemmen, den Rest in verschiedenen Plastiktüten oder, intelligenter, in einen Rucksack stopfen und vor Ort dann aufzubauen ist auch für mancherlei Leut’ eine Aufgabe, die an Überforderung grenzt.
Für diese Leute hat die Wirtschaft LAN-Bags erfunden. Krasse Styles für coole Homies um ihren phatten Computah zu den anderen coolen Kindern auf die LAN-Party zu schleppen.
Abgesehn davon ist es tatsächlich ein wenig bequemer und professioneller, sich Tower samt kompletten Zubehör ohne weitere Umstände einfach auf den Rücken schnallen und in aufrechter Gangart von A nach B transportieren zu können.
Zwar ist der Typ zu dämlich, die Kamera richtig auf die Tasche zu halten, aber ihr kriegt eine ungefähre Vorstellung von der Wirkungsweise einer LAN Bag.
Die Leuts von hardware-experten.de haben sich die Tasche mal genauer angesehen. Hier eben flink die Fakten für alle Informationspuristen:
• Stabile Tragetasche für PC-Gehäuse und Peripheriegeräte
• PC-Betrieb in der Tasche möglich ist
• Schützt den PC vor Beschädigung während des Transports
• Gepolsterter Schultergurt
• Wasserabweisende Oberfläche
• Innenmaß: 480mm x 210mm x 520mm
• Maximale Traglast: 40 kg
• Eigengewicht: 3kg
Daß der Rechner – man beachte übrigens meine Angewohnheit von “Rechnern” und “Computern” zu schreiben, nicht ausschließlich von “PCs”! - in der Tasche betrieben werden kann, ist natürlich sogar für mich eine coole Sache. Die Frage ist, wie die Umsetzung dessen gelungen ist.
Laufen lassen kann man den Rechner auch aus einer wattegepolsterten Styroporverpackung heraus. Nur begeistert wird er davon nicht sein.
Lehrvideo für intellektuell Herausgeforderte: wie lege ich den Tragegurt über Schulter und Hals ohne mich zu erhängen.
Und was sagen die Hardwareexperten von hardware-experten.de? Zur Lauffähigkeit eines darin verstauten Rechners leider recht wenig. Saubere, gute Verarbeitung. Maße für Mini- und Miditower. Gute Gurte. Viel Platz. Den Ferrari-Display müsst ihr leider Zuhause lassen.
Und ein flockiger Preis von 40 Euro.
Dann will ich mal aufhören, euch zu quälen.
Ab zum Test mit euch!
Und die offizielle Produktseite!
Februar 27th, 2010 um 00:14
Hat jemand ‘ne Idee, wo man solch ein Teil kaufen kann?