Bei allen Unterschieden gibt es allerdings auch bedeutende Paralellen zwischen Hard Drive und Solid State. Wie sich eine volle Platte auf die Perfomance auswirkt, was dagegen getan wird und ihr tun könnt oder lassen solltet wo sich die beiden Festplatten sonst noch ähneln enthüllen wir ihnen in dieser Brandneuen Folge von: S.D.D. Miami!
Egal welches Wear Levelling, alle SSDs büßen im Laufe ihrer Betriebsdauer an Geschwindigkeit ein. Kein Wunder, so wie die Daten kreuz und quer liegen.
Durch diese physische Fragmentierung entfällt aber auch der Bedarf einer Defragmentierung. Die kann nämlich zum einen eh nichts mehr retten, zum anderen schichtet der Controller die Daten nur gemäß seines internen Algorithmus um. Defragmentierungssoftware hat da nichts zu melden.
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Nicht, daß das eine Rolle spielen würde. Bauartbedingt sind die Zugriffszeiten auf alle Zellen quasi gleich. Bauartbedingt ist allerdings auch, daß SSDs mit den binären SLC-Zellen bei weitem keinen so massiven Perfomanceinebruch erleiden müssen wie ihre komplexeren, langsameren MLC-Brüder mit den größeren Kapazitäten.
Nebenbei noch angemerkt: SSDs, egal welche, haben natürlich wie die üblichen Hard Disk Drives Reserveblöcke, deren Zellen einspringen wenn andere ausfallen. Also keine Angst, wenn mal eine Zelle tatsächlich abgenutzt werden sollte. Was ihr, als Privatnutzer, eh kaum erleben dürftet. Das sind Sorgen des großen Serverbetriebs, nicht für Leute die sich Gedanken darum machen, wo sie ihre Pornosammlung hinpacken.