Wenn ihr denkt, das war’s schon, irrt ihr gewaltig. In den nächsten Beiträgen erfahrt ihr noch bedeutend mehr über die grundlegensten Unterschiede der beiden Festplattenarten, und zwar so genau, wie ihr es eigentlich nie wissen wolltet. Kapazität, Hitzeentwicklung, Haltbarkeit …
Die größten Unterschiede von SSDs zu HDDs liegen, neben der Geschwindigkeit und Bauart, natürlich bei der Kapazität.
Aktuelle, handelsübliche Festplatten kommen von 1,5 TB bis zu zwei Terrabyte. SSDs erhält man üblicherweise bis rund 32 Gigabyte. Auch, wenn sie technisch bis 1024 (die Zahl sollte euch bekannt vorkommen) Gigabyte realisierbar wären. Realisierbar. Nicht bezahlbar. Nicht für den Endverbraucher. Stattdessen rennen selbst externe HDDs mit 500 GB herum.
Die Kapazität ist allerdings auch schon das einzige, worin MLC- und SLC-SDDs gleich sind.
Der Preis pro Gigabyte ist bei MLCs bedeutend niedriger. Zu Kosten von…? Genau. Geschwindigkeit, Stabilität und Haltbarkeit.
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Während HDDs bis fünfzig, sechzig Grad heiß werden, werden SSDs unter privatem Normalbetrieb kaum heißer als ‘ne Ohrfeige. Erst bei professionellem Betrieb können sie sich bis 70 Grad erhitzen.
Auch in Sachen Haltbarkeit gibt es Unterschiede. Während die auf Magnetscheiben basierenden Festplatten beliebig oft beschrieben werden können, kommen MLCs schon nach 10.000 Zyklen auf dem Zahnfleisch daher, SLCs nach 100.000. Auch hier ist das bauartbedingt. Binär bietet einfach weniger Raum, ist daher schneller, weniger fehleranfällig und kann öfters beschrieben werden.