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Die SSDs im Detail – unsere Festplatten von Morgen (7)

Autor: Thomas
abgelegt in: Computer, Xbox

Im letzten Artikel ging ich darauf ein, daß auch SSDs, vor allem MLC-basierende, ebenso wie reguläre Festplatten an Perfomance verlieren, wenn sie voll werden. Teilweise bis um 30%. Obendrein ist das löschen auf SDDs auch ein ganz anderes Erlebnis als auf HDDs. Was an ihrer Bauart und dem damit zusammenhängenden, besonderen Bedürfnissen liegt.

Raid-Server © Random Activity / flickr

Selbstverständlich gibt es auch hier technische Kniffe und Tricks, die Schwäche ein wenig auszubalanzieren. Mit bis zu zehn parallelen Kanälen kommt auch die Schreibleistung auf Touren. Leider sind dadurch Festplatten im RAID0 immer nur so schnell wie ihr langsamster Vertreter. Irgendwo ist halt doch immer ein Haken.
Zum Glück greift der hier nur, wenn ihr keinen Computer wollt, sondern einen Dreadnought.

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RAID5-Datensicherung © tanais / flickrEiner dieser Haken ist die Besonderheit der SSD-Controller in Verbindung mit gelöschten Dateien. Wie wir wissen, sind gelöschte Dateien nicht wirklich gelöscht, sondern physisch noch sehr wohl vorhanden. Das Betriebssystem gibt das Kommando, der Controller löscht nur ein paar Bits, das Betriebssystem freut sich und zeigt dem Benutzer an: Speicherplatz frei.

Während das bei einer HDD kein Problem ist, fängt bei einer SSD nun der Controller an, die angelöschten Daten eventuell umherzuschieben, weil er ja wenig benutzte Speicherzellen möchte. Wear Levelling, wir erinnern uns?
Prinzipiell eine gute Sache, hier allerdings ein wenig störend. Selbst frisch formatierte Festplatten sind für den Controller nahezu voll.


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