Volt, Ampere und Ohm. Wie berechnet ihr, wieviel Strom ihr braucht und wieviel nicht und wie reduziert ihr ihn nach euren Bedürfnissen? Mathematik für Doofe! Keine Angst. Ist ganz einfach. Ehrlich. Hab’ ich euch schonmal angelogen?
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Die LED hat natürlich, wie jede Grafikkarte oder sonstige Hardware, einen gewissen Stromverbrauch. Jetzt gilt es auszurechnen, wieviel Strom die LED verbraucht und wieviel Strom sie demzufolge also zuviel abbekommt, wenn ihr sie einfach so anlötet. Um diese Differenz müsst ihr dann die Stromzufuhr drosseln. Wie? Indem ihr einen Widerstand einlötet.
Aber Widerstände werden in Ohm berechnet. Wenn ihr also fünf Volt auf der Leitung habt und die LED frisst nur 3,5, wieviel Ohm sind 2,5 Volt Differenz?
Formel:
x Volt Minus LED Volt geteilt durch Ampere der LED = Ohm
1000 Milliampere = 1 Ampere
Beispiel:
Ihr lötet eine LED mit 3,5 Volt und 20 Milliampere an einen auf 5 Volt verlöteten Molexstecker:
(5 Volt vom Stecker – 3,5 Volt LED-Verbrauch) : 0,020 Ampere der LED = 75 Ohm Widerstand
(5 – 3,5) : 0,020 = 75
Ihr benötigt also einen Widerstand von 75 Ohm, damit euch die LED nicht durchbrennt.
Volt und Ampere der LED erfahrt ihr von dem Kerl von dem ihr sie kauft. Er sollte euch im Regelfall über die verschiedenen Arten der Beleuchtung beraten können. Wenn nicht, steht ihr im Media Markt vor einer Teilzeitkraft aus dem Tiernahrungsabteil vom Praktiker. Geht in den nächsten Elektronikerkruschladen. Immerhin ist die Beleuchtung die Butter aufs Brot des Moddings!
War ganz einfach, gell?
Dann kümmern wir uns im nächsten Eintrag um’s eingemachte. Parallel und Reihe und was es bedeutet und inwiefern sich das auswirkt.