Nicht nur Solid State Drives werden weiterentwickelt. Der alternde, aber fest im Sattel sitzende König aller Festplatten, die guten alten Hard Drive Disks – kurz: HDDs – gönnt sich auch selbst regelmäßige Frischzellenkuren.
Obwohl das Speichervolumen von SSD-Festplatten wächst und sie kontinuierlich weiterentwickelt werden, sitzen die Leute mit ihren Hintern noch immer auf den HDDs, wo selbst externe Versionen über 500 GB bieten. Das liegt nicht nur an der enormen Kluft zwischen dem Speicherplatz der SSDs und dem der HDDs, sondern auch an der enormen Kluft im Preis.
Auf diese Weise wird die Jagd der SSDs auf den Thron der HDDs noch einige Zeit dauern.
Im zweiten Quartal 2009 soll schon der neue S-ATA-Standard erscheinen und mit einer Geschwindigkeit von sechs Gigabyte pro Sekunde glänzen. Das wäre inzwischen die dritte Auflage der Spezifikation und erhöht die Geschwindigkeit zum Vorgänger gleich mal um schlappe 100%.
Sparkle als Hersteller ist in Deutschland ja nicht unbekannt. Seine bisherigen Produkte bestanden aus Variationen bekannter nVidia-Grafikkarten, die sich entweder durch eine farbige Platine, modifizierte Kühlkörper oder schlicht höherer Taktung abhoben.
Das ist war offenbar noch nicht genug. Ab sofort beglückt Sparkle den Markt mit “Low Profile” Grafikkarten. Platinen im Kleinformat.
Laut Pressemitteilung ist die neue Generation mit sechs Zentimetern gerade mal halb so hoch wie das Original und sind großteils auf den teilweise unter Platzmangel leidenden HTPC-Markt gerichtet.
Im Sortiment befinden sich die GeForce 9600 GT und 9800 GT mit 512MB GDDR3 RAM, Video HD playback, DX 10 und SSF.
Jahrein, jahraus bemängeln Konsolengamer das Fehlen von Tastatur und Maus.
Jahrein, jahraus argumentieren Computergamer mit Tastatur und Maus für Pro-Computerspiele.
Abhilfe ist durch vielerlei verschaffbar. Dieser Mod hilft bei der Xbox.
XIM360 oder auch XIM 2, so der Name des Mods, der vorinstalliert versendet wird. Versendet? Korrekt.
Zwar ist der Mod für versierte Modder eventuell nachbaubar, ganz Andere haben sich ihre Konsolen schon vor langer Zeit zur erweiterten Peripheriekompatibilität gemodded, aber der niedrige Pöbel bekommt seinen Spaß nicht umsonst.
Wobei kommerzielles Modding bei Konsolen allerdings nicht neu ist.
Lang hat’s ja gedauert. T-Monopile machte ein super Geschäft, das iPhone exklusiv über sie zu erhalten. Und die Verträge waren saftig. Zumindest bis zu einem gewissen Grad hat das nun ein Ende, das iPhone Dev-Team hat den Unlock veröffentlicht.
Codename yellowsn0w und kompatibel mit der aktuellsten iPhone G3 Firmware v2.2 erlaubt euch das Tool, jede SIM-Karte in das G3 zu schieben, die ihr da drin sehen wollt.
Ähnliches hatten wir schon vor einiger Zeit, als via Softwaremods ein altes iPhone mit Firmware 2.0 bespielt auf aktuellen G3-Standard gehoben wurde. Damals brauchte man noch ein US-Gerät und einen Mac, aber die Tools haben sich natürlich weiterentwickelt …
Noch läuft das Tool unter v0.9 beta, ist allerdings offenbar voll funktionstüchtig. Myriaden an Rückmeldungen berichten von begeistertem Erfolg. Und ihr wisst ja, wenn es im Internet steht, MUSS es wahr sein!
Genießt die neue Freiheit also mit Vorsicht. Wenn ihr euch das Handy zerschießt, könnt ihr kein Aas dafür verklagen.
Die Kapazität von SSDs ist begrenzt. Bei allen Vorteilen bleibt eine der größten Schwierigkeiten, daß die meisten Solid State Disks kaum 100 Gigabyte erreichen. Alles darüber lebt schlicht in Preiskategorien, die sich außerhalb dem Jagdrevier von Privatkunden befinden.
Das wirkt in Zeiten von Festplatten mit 1,5 TB gleich doppelt mager.
Dennoch werden SSDs mit jeder Generation besser, und erhalten im Zuge dessen auch mehr Kapazität. Intel steht mir seinem X25-M bereits in den Startlöchern und bietet damit 160GB, die vom X18-M noch getoppt werden sollen – wenn es mal die Planungsphase verläßt.
Der Markt wäre jedoch kein Markt, wenn Intel der einzige Hersteller wäre. Samsung und Toshiba lauern ebenfalls.
In meiner Bloggerkarriere hab’ ich doch schon so einiges an verrückten bis genialen Ideen gesehen. Und viele davon haben mich begeistert.
Matze gehört mit seiner Umsetzung eines via Handyanruf startbaren PCs dabei mit bis ganz an die Spitze meiner persönlichen Top Ten.
Sein Ziel war einfach. Den Heim-PC via Handy- (oder sonstigen Anrufen, nehme ich an) hochzufahren, um Zugriff zu erhalten. Ein paar vorkonfigurierte Programme in den Autostart und ähnliche Späße, und das Ganze sollte kein Problem mehr sein.
Aber wie bringt man ein eingehendes Telefonsignal dazu, den Computer dazu zu animieren, sich hochzufahren?
Die Idee war genial. Er verbaut ein Handy mit Vibrationsmotor über einen Oktokoppler mit einer Platine und nutzt die Stromimpulse des Motors, um ein Signal an das Motherboard zu senden.
Man kann mit Handys also mehr anfangen, als ihnen einen Firmware-Mod zu spendieren oder mit ihrem Display Mouse-Modding zu betreiben.
Modding. Das umfasst, wie wir ja schon wissen, vieles. Nicht nur geile Cases. Ein sehr weit verbreitetes Objekt für’s modden sind … Drucker. Genau. Nachfüllaktionen. Chip-Resets, Deaktivierung der der Füllstandfunktion und vieles, vieles mehr.
Alles, was es eben braucht, um billig zu drucken statt Patronen für 70 Euro zu kaufen.
In der Regel kleckst man dabei mit einer Spritze herum in der sich statt Wärmeleitpaste irgendeine Tinte befindet, bohrt Löcher mit höchster Drehzahl und dem Metallbohrer ins Pastik, weil man eben noch an seinem Lian Li aus Vollaluminium bastelte, und bohrt obendrein auch noch an falscher Stellen weil man zu doof war die richtige Anleitung zur richtigen Patrone zu finden, oder weil einfach die Auswahl so riesig, unstrukturiert und damit unübersichtlich, daß man eben statt zur P E12 VG 484a zur P E12 VG 484b gegriffen hat.
Und dabei schwörte der Typ im Forum, der eben noch sein Handy im Klo versenkte, noch hoch und heilig, daß das ganz genau dieselbe Bauweise wäre! Jawohl!
Sleeving. Beliebtes Zauberwort seit einiger Zeit. Sämtliche sicht- und unsichtbaren Kabel eines Mods mit irgendwas umwickeln, am liebsten irgendwelche Schläuche und da am liebsten noch welche aus Geflecht. Das gabs doch schonmal…
Richtig. Und zwar, seit es Casemods und -Cons gibt. Sozusagen also seit die Wissenschaftler aus den Höhlen ihrer Labore gekrochen kamen und ihre Lochstreifen bunt anmalten um ihren Computer damit zu füttern. Dennoch wollen wir uns freuen, daß die Kunst der Kabelummantelung nicht länger verschmäht, missverstanden und verfolgt, sondern akzeptiert und gefeiert wird!
Solche Umständen freuen natürlich die Firmen und Konzerne. Die haben auch schon reagiert, und die notwendigen Werkzeuge massentauglich gemacht. Sprich, sie aus dem Werkzeugbedarf auf die entsprechenden Webseiten geklatscht, damit auch Fritz in der Klasse davon erfährt.
Was ja eigentlich ein Skandal ist. Wenn es nicht mindestens ein Kilo wiegt, 30 Zentimeter lang ist und Strom frisst wie ein Güterzug auf einer mittleren Strecke von der Nordsee in die Alpen, bauen wir’s nicht ein. X-Spice stört das nicht.
Wichtigster Punkt: X-Spice setzt mit seinem Kira auf “teuer und geil”, also blättert weiter, ihr eurem Geldbeutel die chronische Magersucht abgewöhnen wollt. Das Ding schlägt nämlich mit ~70€ ein.
Der Vorteil hierbei ist, daß man für siebzig Euro was erwarten kann, und das auch erfüllt wird. Sonst würd ich gar nicht drüber schreiben. Von daher können wir die Verarbeitung und Materialien schnell und einfach abhaken: dem Preis angemessen.
Wär ja sonst auch noch schöner.
Dafür kriegen wir auch schon eine vorinstallierte Beleuchtung.
Es gibt eindeutig noch nicht genügend Panels am Markt, die einen mit allen möglichen und unmöglichen Informationen und Bedienelementen versorgen. Es braucht noch ein weiteres! AXP hat sich dieser Herausforderung gestellt.
Ganz klar hebt sich das Panel auf den ersten Blick durch seinen LEGO-Charme von der Konkurrenz ab. Vier Farben stellt das LCD dar und macht auch reichlich gebrauch davon. Vorteil: die Informationen sind sauber strukturiert und einfach ablesbar. Vorteil: das Ding ist so bunt wie ein Kasten Bauklötze.
… kann man auch als Nachteil sehn.
Zweiter Augenfänger: das Panel wird nicht einfach in den 5,25er Slot geschoben und leuchtet da, es ist aufgeklappt. Leichter Druck löst es und erlaubt, das LCD vertikal herauszuziehen und dann nach oben hin aufzuklappen. Auf jeden Fall ein Eindruckschinder. Vor allem auch durch den glänzenden, schwarzen Hintergrund auf welchem sich das bunte Farbenmeer abspielt. Definitiv Geschmackssache. Vor allem meiner.