Toller Name. Super*Talent Pico A USB-Stick 2 GB. Geht doch mal so richtig von der Zunge.
Und so handlich wie der Name ist, gestaltet sich auch der USB-Stick. Datenspeicherung einmal anders.
Vielleicht kennt ihr das ja auch. Ihr kommt vom Urlaub, kommt für den zeitgenössischen
Tod-durch-Langeweile-Anschlag zu eurer Familie und werdet dann, Skandal!, vor betreten von Tante Rosmaries Häuschen gefilzt nach Kameras, Dias, Bildern, externen Festplatten, USB-Sticks und sonst allem möglichen langweiligen Scheiss, mit dem ihr die bucklige Verwandtschaft quälen könntet.
Es bräuchte eine Möglichkeit, die Urlaubsbilder in die vier Wände zu schmuggeln, ohne daß sie entdeckt werden könnten.
Diesem hehren Ziel hat sich Super*Talent verschrieben!
(Dem, und sich bei Gelegenheit mal einen Namen zuzulegen, wegen dem man sich nicht schämen muss.)
Super*Talent fährt mit ihrer Pico-Serie ein recht einfaches Konzept: wir haben den Kleinsten und deshalb sind wir toll!
Mal sehn, ob das auch für ihren Pico A zutrifft. Die Variante mit 2 GB.
Wie ihr schon am Bild sehen könnt, ergibt sich schon von Beginn an ein gewisses Problem. Der Pico A ist nicht einmal der Kleinste, und ist zusammengeklappten Zustand doch schon kaum größerals eine Euromünze.
Eine schöne Übersi
cht hat die Hardwareabteilung der PC-Games.
Die USB-Platine lässt sich wie ein Schweizer Messer ausklappen und präsentiert sich dann in einem eleganten und schmucklosen Plastikschwarz. Kein Rahmen, keine Steckführung, das Gehäuse besteht aus einem Hauch verchromten Aluminiums. Was immer ihr also tut, packt das Ding nicht zu grob an. Und wenn er mal nicht funktioniert, habt ihr ihn vielleicht falsch rum eingesteckt.
Das Problem am Klappmesserdesign ist, daß auf eine Einrastfunktion verzichtet wurde. Fummelt ihr das Ding dann auch noch an der Rückseite des Computergehäuses in einen USB-Slot, knickt es euch schonmal gerne weg.
Ähnlich sparsam wie das Design kommt auch Verpackung und Lieferumfang daher. Günstige Blisterbox, das Stück USB-Stick aufgefädelt an einer fix vormontierten Kette für den Schlüsselanhänger. Fertig.
Die Vorteile sind, die magere Verarbeitung lässt nicht viel Raum für schlechte Verarbeitung. Vor allem im eingeklappten Zustand ist das Springmesser der US
B-Stick recht stabil und bietet aufgrund der Minimalstgröße kaum Angriffsfläche.
Auch die Transferraten sind okay. Die angepriesenen 26 MB/sek “bei sehr geringen Zugriffszeiten” werden gehaltenen, und USB 1.1 ist ebenfalls im Paket, auch wenn es da maximal zu 12 MB/s reicht.
Hab’ ich schon ReadyBoost erwähnt?
Also?
Klein ohne (allzu) zerbrechlich geworden zu sein, ansehnlich (naja, geschmackssache) und angemessener Preis (20 Euro für die 2 GB Version, immerhin kein Noname Angebot aus’m LIDL).
Wer sich mit den Maßen anfreunden kann, darf mir gern einen schicken.