Hingucker gab es in Massen und Gaffer gab es gleich noch mehr. Gemodded wurde was das Zeug hält, und nicht nur was das Zeug hielt, sondern was es an Zeug auch gab. Ob Wählscheibentelefone, Computergehäuse sowieso im Dutzend billiger, Handys, Plüschpuppen oder Panzerglas. Alles, was nicht bei drei den Bäumen war, wurde zu einem Desktop-Computer, einem Laptop oder, wenns zuviel wurde, verziert.
Zum Glück weiss ich, wann die Meisterschaft war. Da die Verantwortlichen der DCMM-Homepage seit Anbeginn der Zeit zu inkompetent oder kurzsichtig sind die Artikel ihrer verdammten Newsseite mit einer Datumsangabe zu versehen, muss man entweder raten oder lange genug auf der Newsseite herumsuchen um dann ganz unten am letzten Artikel zumindest das von-bis-Datum des Events zu erhalten und einfach hoffen, daß sich hochkompetente Zeitangaben im undatierten Artikel á la “heute um 20:00″ im Kontext mit “Jury” und “Siegerwahl” einfach auf den letzten Tag dieses Events beziehen.
Auch dieses Jahr traten tausende Bastler an, um in der diesjährigen deutschen Casemod Meisterschaft mit ihrem Rechner den ersten Platz zu belegen. Es war die siebte Meisterschaft in Folge, die vom 19. bis 20. April 2008 in Dortmund stattfand. Wie immer gabs da eine Menge zu sehen…
Die Gewinner wurden in 4 verschiendenen Kategorien gekührt. So war es für die Juroren auch dieses Jahr sicher nicht einfach, zwischen den vielen Schmuckstücken das Beste zu wählen!
Auf der DCMM messen sich die Teilnehmer in den folgenden Bereichen: Casemods, Casecons und CE-Mods. Dabei stellen nur die Casecons selber erschaffene Werke dar. Matthias Kron überzeugte mit dem eigens erschaffenen Kuscheltier-Computer “Arthur und Oscar”, und belegte somit den 1.Platz in der Kategorie Casecons.
Die Casemods hingegen stellen einen Computer mit einem modifizierten Seriengehäuse dar. Benjamin Franz belegte mit seinem “CM10″ in der Kategorie Case Modding den ersten Platz.
Die zweite Hauptkategorie der DCMM sind die CE-Mods! Das sind Geräte, die ursprünglich nichts mit Computern zu tun hatten, die jetzt sozusagen neu aufbereitet wurden. Hier werden Geräte präsentiert die vom Toaster oder Fernseher zum Rechner umgewandelt wurden, egal was und wie - Hauptsache kreativ! Björn Wieck erreichte mit seinem “Wählscheibenhandy” in dieser Kategorie den 1. Platz.
Es wird nicht nur eine saubere Arbeit von den meist jungen Künstlern verlangt, sondern auch die Innovation bewertet. Die vierte und gleichzeitig neue Gewinnerkategorie ist die “spektakulärste Kreation”. Diese Kategorie ist dieses Jahr neu auf der DCMM, der Gewinner wird von den Zuschauern gewählt.
Den 1. Platz belegte Oliver König mit seinem Motorblock “V4″.
Weitere Informationen und aktuelle Bilder von der 7. Deutsche CaseMod Meisterschaft gibts unter der offiziellen Homepage “www.dcmm.de“.