Eine leise Grafikkarte ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem leisen Rechner. Wir präsentieren unsere Favoriten für 100 Euro, Mittelklasse und High End - Bereich.
Was gab es nicht schon für Versuche, den Rechner geräuschlos zu bekommen. Vorneweg: Auch wenn man sich noch so anstrengt, ganz ohne Lärm wird es nicht gehen. Neben der CPU ist eine leise Grafikkarte sehr wichtig, wenn man einen möglichst geräuschlosen Rechner bauen will.
Die Lautstärke der Grafikkarte kommt dabei in erster Linie nicht von der Karte selbst. Die verbaute GPU und der Arbeitsspeicher würden an sich nur wenig störendes Geräusch verursachen. Aktuelle Grafikkarten laufen jedoch unter Belastung schnell heiß, und dann muss ein Lüfter einspringen, der in ungünstigsten Fällen so laut ist, dass man ihn noch im Nebenzimmer hören kann (Womit wir wieder bei meiner alten Radeon wären… Seufz.) weiterlesen »
PCI Express 3.0 ist eine neue Schnittstelle des PCIe Standards. Für Grafikkarten ist sie allerdings im Moment noch wenig mehr als technischer Overkill.
Hier geht es nur darum, inwiefern sich PCIe 3.0 auf die tatsächliche Grafikkartenleistung auswirkt. Dass die Schnittstelle für andere Bereiche ganz sinnvoll sein kann, steht auf einem anderen Blatt Papier. Für Grafikkarten aber muss gesagt werden, dass auf dem Stand von 2012 PCIe 3 dem User das Gefühl gibt, auf dem neuesten Stand der Technik zu sein - aber eben auch nicht mehr. weiterlesen »
Nachdem wir in Teil 1 unserer Serie “Grafikkarten 2012″ festgestellt haben, dass Crossifire/SLI zur Zeit nur in den seltensten Fällen nötig sind, geht es heute um Videospeicher.
Videospeicher ist einer der Parameter, der in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen ist. Bei mir läuft z.B. immer noch eine alte Radeon mit 512 MB, und die stellt die meisten Anwendungen und Spiele ausreichend dar. Aktuell existieren aber schon Karten, die mit 6 GB Speicher auflaufen. Da stellt sich natürlich die Frage, wofür soviel Speicher im Moment überhaupt genutzt werden kann. weiterlesen »
Auch in diesem Jahr gibt’s wieder einiges zu modden. Damit ihr bei den Grafikkarten nicht danebengreift, werde ich in nächster Zeit mal zusammenschreiben, was es in diesem Jahr zum Thema zu beachten gilt.
Zunächst mal ist leider auch in diesem Jahr der Markt von genau zwei Firmen dominiert: AMD mit ATI und NVIDIA mit Geforce. Das bedeutet, dass auch die Multi-GPU-Techniken, die man beachten sollte, diesen Firmen zugehörig sind: Crossfire von AMD/ATI und SLI (Scalable Link Interface) von NVIDIA.
Sparkle als Hersteller ist in Deutschland ja nicht unbekannt. Seine bisherigen Produkte bestanden aus Variationen bekannter nVidia-Grafikkarten, die sich entweder durch eine farbige Platine, modifizierte Kühlkörper oder schlicht höherer Taktung abhoben.
Das ist war offenbar noch nicht genug. Ab sofort beglückt Sparkle den Markt mit “Low Profile” Grafikkarten. Platinen im Kleinformat.
Laut Pressemitteilung ist die neue Generation mit sechs Zentimetern gerade mal halb so hoch wie das Original und sind großteils auf den teilweise unter Platzmangel leidenden HTPC-Markt gerichtet.
Im Sortiment befinden sich die GeForce 9600 GT und 9800 GT mit 512MB GDDR3 RAM, Video HD playback, DX 10 und SSF.
High-End-Grafikkarten sind ja keine große Sache. Sie bringen große Zahlen. In allen Bereichen. Wie Stromverbrauch, Anschaffungskosten, Platzansprüche. Plus, natürlich, astronomische FPS-Raten im allerneuesten Killar-First-Person-Shooter.
Natürlich reicht das noch nicht, und deswegen hat der liebe Gott einen Onlineladen erschaffen, der Uber-Grafikkarten standardmäßig vormodded um auf diese Weise noch mehr Leistung aus den Mini-Grafikreaktoren zu pressen.
Eine dieser Bestien ist die GTX 280 “Performance Edition”.
Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So auch AMDs Userbase, die im Netz auf Informationsjagd nach Neuigkeiten über den Grafikchip RV710 gehen.
Jetzt tauchten vor kurzem aber offizielle Informationen auf. Beispiel gefällig? Er
kommt auf der Radeon HD 4550 zum Einsatz! Getaktet wird die GPU auf der Grafikkarte also mit 600 Mhzm während der Speicher auf einem 800er Takt schuftet.
Natürlich kommen wieder zwei Versionen. Standard und die für Geldbeutel erschwingliche:
nVidias GeForce hat vorgelegt, AMDs Radeon nachgezogen und überholt. Die Preise sind von rund 500 Euro auf knapp über 300 abgesackt und an der Spitze wird heftig diskutiert. Zu wenig Perfomance hier, zuviel Stromverbrauch dort.
In diesen Haufen wird Asus seine ENGTX280 TOP.
ht4u.net hat einen das zum Anlass genommen, einen Kurztest ins Leben zu rufen.
“Kurztest”. Für die Jungs von ht4u.net heisst das 22 Seiten an Test bei 11 Seiten an Benchmarks.
Das Fazit? Das war in Ordnung. Solide Position im harten Feld der Spitzenklasse, bisschen arg laut und stromhungrig, aber vor allem letzteres kennen wir ja von anderen Grafikkarten dieser Sparte.
Überfliegen wir den Test mal!
Man kann’s ja auch übertreiben, oder? Seit Wochen prügeln sich ATI und nVidia jetzt schon erbitterter als zwei Gangmember in der Bronx auf Crack, und plötzlich zieht ATI das Messer. Eine 1-Kilo-Grafikkarte mit über 400 Watt unter Vollast gefällig?
Die 4870 X2 in der Hand zu halten muss sich wohl anfühlen, als streichle man einen übergrossen, hauptsächlich aus Muskeln bestehenden Mutanten. Was angesichts von zwei RV770-GPUs auch angemessen erscheint.
Noch spassiger wird es, wenn man zwei der Grafikkarten zusammenschließt und vier dieser GPUs werkeln. NICHT DIE STRAHLEN KREUZEN!
(Die Jüngeren unter euch dürften das jetzt nicht verstanden haben.)
Optisch sieht das Ding aus wie die 3870 X2 und bringt es auf knappe 27 Zentimeter.
…was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. 27 Zentimeter. Das sind fast 30 Zentimeter. Was wiederrum 30%, knapp ein Drittel von einem Meter ist. Wir haben also 1/3 Meter Grafikkarte im Tower.
Aber weiter im Text.
Zwei PCIe-Stromstecker befinden sich am hinteren Ende, allerdings 1x 6-polig und 1x 8-polig. Mit zwei 6-poligen Steckern verweigert sie also ihren Dienst.
Schön anzusehen ist der Kupferkühler, der auch gleichzeitig der Grund für ein Gewicht ist, das über so manches Netbook hinaus geht.
Und was leistet unser Grafikhulk? Auf jeden Fall mehr als die GTX-280, die sich in allen Bereichen geschlagen geben muss.
Was ATI mit Stromverbrauch, Größe und Gewicht erkauft.
Hier mal die beiden Werte, die Golem.de ermittelt hat:
| 3DMark06, 1.280 x 1.024, Default, Overall | 17.810 | ||
| 3DMark Vantage, Perfomance, Overall | 13.557 | ||
Im Vergleich dazu die GTX-280:
| 3DMark06, 1.280 x 1.024, Default, Overall | 15.952 | ||
| 3DMark Vantage, Perfomance, Overall | 10.453 | ||
Stichwort Stromverbrauch nochmal. Der soll Laut ATI noch verbessert werden, immerhin reden wir von Prototypmodellen deren GPUs mit 500MHz getaktet sind. Daß das allerdings viel an der Stromfresserei unter Volllast ändert, ist zweifelhaft.
Andererseits wird auch nVidia keinen grünen Punkt kriegen. Ein Ökoverhältnis zwischen Watt und Rechenleistung bringen beide nicht. Die 4870 X2 braucht die Spannung um ihre Leistung zu erbringen.
ATI hat also eine Neuigkeit ins Spiel gebracht. Wer High-End fährt, greift ab sofort nicht mehr einmalig für die Anschaffung in den Geldbeutel, sondern dauerhaft für die Stromrechnung.
Auch nicht schlecht.
Ich bin ja mal gespannt, für wieviel ATI ihren Spitzenreiter ins Regal bringt…
Wie bereits angekündigt, hat NVIDIA kürzlich seine 200er Serie veröffentlicht: Die NVIDIA GTX 280 ist das Flagschiff der neuen Serie.
Mit der Änderung der Bezeichnung will NVIDIA ein Zeichen setzen: Die 280 soll eine neue Generation von Grafikkarten heraufbeschwören, die sich durch eine Vielzahl an Änderungen deutlich von den Vorgängermodellen absetzen.
Die GTX 280 ist eine Single-Core-Karte, die ihre Single-Core-Konkurrenz in allen Belangen übertrumpft und dabei auf Resultate von bis zu 80 FPS kommt! Komischerweise wird das Ding 60 Euro teurer sein als die Dual-Core-GPU 9800GX2 - klar, Single Core und Dual Core zu vergleichen ist blöd, aber warum macht sich NVIDIA da auf eigenem Boden so viel Konkurrenz?
Die Karte wird voraussichtlich 420 Dollar kosten und laut diesem Test von overclock3D alle Single-Core-Konkurrenz wegputzen. Schön, dass NVDIA der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen konnte, fraglich nur: Warum, wenn man eine schnellere Karte aus gleichem Hause billiger bekommt? Keine Ahnung.