Mod-News

Pimp your Computer
 


Wie ich schonmal sagte, LEDs und Lichtspiele sind die Butter auf’s Brot für die meissten Modder und deren Mods. Während es zahllose vorgemoddede LED-Spielereien wie Lüfter und Netzteile gibt, bleibt der handwerkliche Einbau individueller Beleuchtung nach wie vor eines der Kernstücke der Eigenarbeit.

Deswegen will ich in diesem Fall eben die gute, alte SuperFlux LED-Leiste aus der Die SuperFlux LED-Leiste im ausgeschalteten Zustand, kleines Krümelbild und © SuperFluxRumpelkammer holen. Statt Kaltlichtkathoden oder einer Neonröhre einzubauen, sind die eine echte Alternative.
Die Technik ist einfach: auf eine Leiste wurde eine Reihe LEDs montiert. Zack, fertig.

Sexy ist hierbei die der breite Leuchtwinkel von 90° und die hohe Leuchtkraft. Dazu heizt sich das Ding nicht auf wie ‘ne Herdplatte.
Bestückt werden die Leisten mit 30 SuperFlux LEDs á 3000mcd.

Damit ihr eine Vorstellung von der Optik erhaltet, hab’ ich euch eine  kleine Gallerie vorbereitet.

Und was kann das Ding jetzt?

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Heute: Kaltlichtkathoden
Mit Papmaché und Co kann man viel erreichen, aber erst wenns funkelt und leuchtet sieht’s auch richtig nach etwas aus. Aber womit bringt man das eigene Case dazu im Dunkeln zu leuchten wie eine Discokugel aus den 70ern?

Cold-Cathode-Neon-Röhren (Kaltlichtkathoden) sind eine der Möglichkeiten. Sie Leuchtende Röhren im Dunkeln, © Crashworks / Flickrstrahlen gegenüber den Standard Neon-Röhren bedeutend heller, und das bei einer viel dünneren Röhre (~1cm Durchmesser) – passt also auch viel besser ins Gehäuse.
Die Lebensdauer beträgt bis zu 20 Jahre. Vorteil ist, daß im Moddingbereich viele davon speziell als Beleuchtung für den Einbau in den Computer entwickelt wurden.

Widmen wir uns denen mal doch eben mal etwas näher.

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Das eine oder andere Jährchen auf dem Rücken bedeutet nicht grundätzlich schlecht. Gerade hatte ich das Vergnügen, ein altes Modpuk von Aigner aus der Rumpelkammer zu holen. Grund genug, es sich mal genauer anzusehen.

 Jeder Mensch kennt das übliche Kaltlicht- und LED-geleuchte an allem, was sich irgendwie aufschrauben lässt. Und alles davon ist hübsch. Mit weiterführendeLEDs in Aktion © jurvetson / Flickrn Kenntnissen im Bereich der Elektronik und Schaltkreisen lassen sich auch wunderbare, dynamische, interaktive Lichteffekte erzeugen.
Wer sich weder damit auskennt, noch Lust hat das zu ändern, wurde von Aigner als Zielgruppe entdeckt.

Der Modpuk Pulsar kommt als zwei runde Hartpapierplatten daher (das Zeug, aus dem Leiterplatten bestehen), zwischen denen kreisrund zehn LEDs angeordnet wurden. Wahlweise in blau, rot oder grün á 5000 - 6000 mcd.

Saubere Verarbeitung, gute Isolierung perfekt gerade eingelötete Dioden sprechen soweit für sich. Auch die Linsen der LEDs sind ohne Makel und haben den Transport dank der verwendeten Luftpolster Versandtüte gut überstanden.
Diese LEDs haben außerdem die Besonderheit, dass durch die besonderen Fokussierlinsen deutlich einzelne Punkte am PC-Gehäuse zu erkennen sind.

Beispiel für LED-KunstAuch die Verbindung zwischen den Anschlusskabeln und dem Miniburger ist einwandfrei, die Kabel reissen nicht ab und wenn der sechsmonatige von der Cousine anfängt dran rumzukauen.
Kennt ihr diese mies abgestanzen Ränder wo was rumflattert oder alles schartig ist? Und kennt ihr den Spruch mit dem Babypopo? Denke, ihr versteht.

Mit Zubehör lässt sich Aigner inzwischen auch nicht mehr lumpen.  Ein Kabelbinder und eine Y-Weiche. Geht doch. Zusammen mit der hübschen Anleitung auf der Verpackung wird ja doch noch alles gut.

Auf der Herstellerseite finden sich besonders schöne Bilder vom Leuchteffekt.

Und jetzt denkt mal, wie ihr das sonst macht. Ihr kauft eine Weihnachtskette, ein halbes dutzend Platinen und zahlt 140 Euro ans Krankenhaus für den zweiwöchigen Aufenthalt, und was habt ihr am Ende? Ein Modding das aussieht wie ein missglücktes Genexperiment das von Mad Max in der Donnerkuppel an Stacheldraht hinter sich hergezogen wurde.
Für das kleine Leuchteset legt ihr 25 Öcken hin und seid glücklich.
Cool!


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