Mod-News

Pimp your Computer
 


Man kennt das ja. Man nimmt irgendeinen Lüfter aus nahmhaftem Hause XY, vergleicht ihn mit schrabbelnden Plastikgurken, kriegt die entsprechenden Differenzen in Qualität und Leistung und findet’s cool.
Hin und wieder kommt aber einer aus dem Nichts und sorgt für mächtig Aufregung im dekadenten Elfenbeinturm der Produktelite.

CPU-Kühler Titan CoolIdol, Frontansicht © TitanSo zum Beispiel Titan. Wobei Titan nicht gerade aus dem Nichts kommt. Die Firma ist alteingesessen, bekannt und eigentlich ebenfalls eine Größe. Wenn auch eine ziemlich ruhige in der letzten Zeit.
Das ist vorbei…

Allein optisch wird erstmal kräftig auf den Putz gehauen. Wobei…optisch vielleicht weniger, aber was die Größenregion betrifft. Da macht er dem Namen seiner Firma gleich mal alle Ehre. Und  bei genauerem Hinsehn ist das auch kein Wunder. Drei einzelne kleine Kühlkörper aus Alu-Lamellen, jeweils durch zwei Heatpipes mit dem kupfernen Kühlerboden verbunden. Klare Ansage hier.

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Eine neue CPU, dasselbe Spiel. Alten Lüfter runter, das weisse klebrige Zeug abkratzen, am besten mit einer Stahlbürste, alten Prozessor raus, neuen rein, alten Lüfter drauf, Gang zum Fachmann, neue CPU kaufen, von dem einbauen lassen, fertig.

“Och Jung’..”, höre ich die ersten, “wer so ‘ne Scheisse macht, zählt doch nicht.”Keine Heroinspritze, sondern eine Wärmeleitpaste aus flüssigem Metall © Coollaboratory

Stimmt.

Dennoch bin ich mal lieb und krusche all jenen, die glücklich sind den Powerknopf an ihrem Gehäuse zu finden, einen netten Thread zum Thema Wärmeleitpaste raus.
Jubilarien bitte per Mail an mich. Bankverbindung für die Dotierung des Humanismuspreis auf Anfrage.

pc-expirience.de hat vor einigen Tagen einen schönen Thread über den “Wärmeleitpasten-Workaround” ins Netz gestellt.

Und worum geht’s da?

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Nach dem grünen Netzteil schauen wir uns mal den grünen Lüfter an. In der Regel wird umweltfreundliche Hardware ja mit geringem VerEiner der Xilence-Lüfter aus der XQ-Serie © Xilencebrauch gleichgesetzt. Das ist zwar nicht falsch, aber bei weitem noch nicht alles.

Zugegeben, zu Zeiten in denen selbst die Grafikkarte mehr Kilowatt frisst als die Tiefkühlbox, kann man mit “geringem Verbrauch” wenig falsch machen. Trotzdem hört es da nicht auf. Ungiftige Stoffe, umweltfreundliche Herstellungsverfahren, die Liste umfasst schon ein bisschen mehr.

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Hitze ist nicht unbedingt lediglich ein Thema übertakteter Desktop-CPUs. In Zeiten in denen schon Notebooks mit mehr Gigahertz aufwarten als manche Leute Finger an den Händen haben, wird sie auch da streckenweise wörtlich brandaktuell.

Kleineres Bild des Talisman D721 © XigmatekGerade bei Spielen oder bei aufwendigen Langzeitberechnungen kommen die für gewöhnlich schwerst unterdimensionierten Notebook-Kühlkonzepte schnell an ihre Grenzen. Um hier dem unerträglich schrillen Geräusch der Maximalbelüftung oder gar einer thermisch bedingten Zwangsabschaltung des Rechenknechtes zu entgehen, entwickelte der für seine exzellenten Kühlkomponenten bekannte Hersteller Xigmatek den „Talisman NPC-D721“, einen cleveren Zusatzkühler für alle Notebooks bis 15,4″.

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Lüfter, Kühlung, Belüftung, Wasser, Radiatoren und endlos viel anderer Kram sind immer ein Thema, vor allem bei Overclockern. Wer sein Case aber mit 25 Lüftern bestückt und für eine perfekte Luftzirkulation sorgt, hat Vorteile wenn er das auch steuern kann.

Genau dafür hat Gott die Lüftungssteuerung erfunden. Lamptron hat dafür vor Die Lamptron “Fan-atic” Lüftungssteuerung in hübsch! © Lamptronkurzem Hummer und Fan-atic auf den Markt geworfen und protzt damit, nicht nur Lüfter sondern auch ansonsten alle möglichen 12V-Geräte steuern zu können.

Die Verpackung ist okay. Schwarz mit Sichtscheibe und drinnen schön dick gepolstert mit jeweils den wichtigsten Fakten als Aufdruck an den Seiten:

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Wenn man in der Szene Magicool hört, dann oft im Zusammenhang mit “Wasserkühler” und “breites Sortiment”. Aber Wasserkühler sind nicht das Einzige im Sortiment, sondern auch Strick- und Häkelwaren.

Die Produktreihe “Elegant Radiators” wickelt  eure Radiator in einen elegant kupferfarben glänzenden Strumpf um sie vor Unterkühlung und Frostbeulen zu wahren.

Magicools “Elegant Radiators” 240 © magicool.biz

Damit eure Grafikkarte in der Socke nicht zu schwitzen beginnt, wurden Ober- und Unterkammern eingenäht die komplett aus feinst gehäkelten Polycarbonaten bestehen die sich hervorragend mit Wasser füllen und somit den Schweiß effizient aufnehmen.

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Kühler gibts wie Sand am Meer, und Firmen die ihren Schrott verkaufen wollen fast noch mehr. Entsprechend den Gesetzen der freien Marktwirtschaft wird da der Absatz natürlich schwer, und Innovation soll da immer wieder mal die Rettung bringen. Gern gewollt ist aber eben nicht gut gekonnt.

Das erste was beim  DoublePower ins Auge sticht, ist das etwas extravagante Design. AeroCools DoublePower Kühler in der FrontansichtGutes Zeichen schonmal, die meissten, die sich sowas trauen, halten ihr Versprechen dann auch.
Leider wird die Erwartung schon beim Auspacken enttäuscht. Unpolierte Kontaktflächen und die Kühlfinnen sind geeignet sich nette Muster in die Haut zu ritzen, da nochmal nachzuschleifen hätte nicht geschadet. Zudem gibts reichlich berichte über defekte Passivkühler. Vielleicht muss man die mit Hausarbeitskleber selbst ranpappen?

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Wie versprochen der zweite Teil über Xigmateks HDT-S1284 Achilles! Beäugen wir mal Leistung und schließen ein Fazit. Und wer nicht solange warten will und 35€ nicht scheut – ab kaufen, kannst nix falsch machen.

Ähnlich angenehm zeigt sich der Achilles auch in der Leistung. Für die Top Fünf reichts Kleines Vorab-Bild des verpackten Lüfterszwar nicht, aber Spitzenwerte sinds allemal und die graue Masse wird mit Leichtigkeit zurückgelassen. Ein bisschen wird bei 50% Drehzahl geschwächelt, aber auch hier gibt’s noch immer das vordere Drittel und, wenn auch einen etwas verringerten Abstand, zur Mittelklasse.
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Sonnenbrand, Hitzestich, fette Leute in fleckigen Hawaiihemden, Mückenschwärme und vermehrte Vogelscheisse auf der Windschutzscheibe, Epilog. Während der brave Nerd bei seinem wöchentlichen Großeinkauf nach drallen Brüsten im Sommerkleid Ausschau hält, schmort daheim die CPU bei 89°C.

Unratsame PC-Kühlung © visualpanic / FlickrIhr erinnert euch noch? Weg mit den 240C°-Halogenscheinwerfern vom Schreibtisch! Und gefälligst ab in den Keller mit eurer Anlage. Habt ihr schon den Kostenvoranschlag vom Techniker für die Zusatzkühlanlage im EDV-Raum? Sehr schön. Dann ab zu Teil 2 der Summer-Proof-Tips vom Fachmann!

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6) Mach den Computer AUS, wenn du ihn nicht brauchst.

7) Halt ihn sauber. Entwickeln die Staubflusen schon ihre eigene Gesellschaft und brauchstPurr-fekte Lüfternutzung für Luftumwälzung © tanakawho / Flickr du ‘ne Atemmaske, wenn du einmal durchs Gehäuse pustest, stimmt was nicht. Staub hält die Hitze auf der Platine.

8 ) Mehr und/oder bessere Lüfter.

9) Sorg für eine gute Luftströmung. Am besten durch die Front durch das Case nahe am Boden und raus an der Rückseite. Weitere Lüfter, Mods, etc. sind da hilfreich. Lass die Seitenbleche dran und achte darauf, daß nichts die Luftströmung blockiert.

10)Screensaver und Stromsparmodi entsprechend einstellen. Bildschirmschoner halten den Rechner fast auf voller Rechenleistung, das macht heiss. Ihn den Bildschirm nach 15 - 20 Minuten abschalten zu lassen spart Strom und kühlt. Benutze auch Sleep- und Suspend-Modi.

Den vollen, englischsprachigen und bedeutend detaillierteren Artikel will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


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Sonnenbrand, Hitzestich, fette Leute in fleckigen Hawaiihemden, Mückenschwärme und vermehrte Vogelscheisse auf der Windschutzscheibe. Mit dem Sommer zeigt sich Mutter Erde nicht nur von ihrer besten Seite, sie heizt auch dem Computer mal so richtig ein.

Aus diesem Anlaß hat sich Antec ein Herz genommen, und eine handvoll stark seriöser Sommermodding unter Bienchen und Blümchen © aussiegall / FlickrTips zusammengestellt. Bevor ihr jetzt aber zum nächsten Elektroladen um die Ecke rennt um euch eine 2.500-Euro-Klimaanlage neben dem Tower zu installieren, versucht euch bitte an einer Kosten-Nutzen-Rechnung.

Alles klar? Super! Dann kann ich euch ja den ersten Teil präsentieren!

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1) Die richtige Umgebung suchen. Am niedrigsten Punkt aufstellen, am Erdgeschoss oder tiefer, da Hitze aufsteigt, am schattigsten, nördlichsten oder zumindest der morgendlichen Seite des Gebäudes. Und natürlich mit Distanz zu Heizkörpern oder ähnlichem.

2) Raum zum atmen. Steckt ihn nicht in irgendein Loch oder wickelt ihn in eine Bettdecke. Lasst ihn nach Möglichkeit am besten offen und blockiert nicht die Ventilatoröffnungen.
Deckenventilator als externes Extern-Mod! © Bohman / Flickr
3) Ventilatoren im Raum. Nein, nicht einen auf den Computer richten. Ein Fenster öffnen und ein paar Ventilatoren so aufstellen, daß die kühle Luft aus dem Flur oder den Treppen reingebracht, während die heisse Luft durchs Fenster geschoben wird.

4) Bau ‘ne Klimaanlage ein! Wenn du die Fenster nicht ständig offen haben kannst, überleg dir, dir eine anzuschaffen. Hast du schon eine die das ganze Haus reguliert, überleg dir, dir eine speziell für den Computerraum anzuschaffen.

5)Anständige Beleuchtung. Weg mit den Halogenfackeln und normale Glühbirnen rein. Oder Energiesparlampen. Wäre am besten.

Den vollen, englischsprachigen und bedeutend detaillierteren Artikel will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


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