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Pimp your Computer
 


Vor geraumer Zeit hatten wir die SSDs schon im Vergleich zu herkömmlichen Harddisks, hatten Vor- und Nachteile und die grundlegenden Eigenschaften der Solid State Drives. Es schon lange an der Zeit, diesen Blick einmal zu vertiefen …

Desktop-Computer © DeclanTM / flickr

Festkörperlaufwerke, so die Eindeutschung von Solid State Disks, haben, wie wir wissen, diverse Vorteile gegenüber HDDs. Keine Magnetscheiben, keine Motoren oder Leseköpfe. Gespeichert wird alles auf Halbleiterelementen, bekannt aus USB-Sticks.

Dadurch endet nicht nur das vertraute Schrabbeln der Festplatten, wenn Motor, Magnetscheibe und Lesekopf sich an die Datenübertragung machen, ihre Zugriffszeiten liegen auch in der Regel bei rund 0,1 Millisekunden. Im Vergleich dazu HDDs: um die 15 Millisekunden.

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Nicht nur Solid State Drives werden weiterentwickelt. Der alternde, aber fest im Sattel sitzende König aller Festplatten, die guten alten Hard Drive Disks – kurz: HDDs – gönnt sich auch selbst regelmäßige Frischzellenkuren.

externe Festplatte mit 500 GB SpeicherplatzObwohl das Speichervolumen von SSD-Festplatten wächst und sie kontinuierlich weiterentwickelt werden, sitzen die Leute mit ihren Hintern noch immer auf den HDDs, wo selbst externe Versionen über 500 GB bieten. Das liegt nicht nur an der enormen Kluft zwischen dem Speicherplatz der SSDs und dem der HDDs, sondern auch an der enormen Kluft im Preis.
Auf diese Weise wird die Jagd der SSDs auf den Thron der HDDs noch einige Zeit dauern.

Im zweiten Quartal 2009 soll schon der neue S-ATA-Standard erscheinen und mit einer Geschwindigkeit von sechs Gigabyte pro Sekunde glänzen. Das wäre inzwischen die dritte Auflage der Spezifikation und erhöht die Geschwindigkeit zum Vorgänger gleich mal um schlappe 100%.

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Die Kapazität von SSDs ist begrenzt. Bei allen Vorteilen bleibt eine der größten Schwierigkeiten, daß die meisten Solid State Disks kaum 100 Gigabyte erreichen. Alles darüber lebt schlicht in Preiskategorien, die sich außerhalb dem Jagdrevier von Privatkunden befinden.

Das wirkt in Zeiten von Festplatten mit 1,5 TB gleich doppelt mager.

Dennoch werden SSDs mit jeder Generation besser, und erhalten im Zuge dessen auch mehr Kapazität. Intel steht mir seinem X25-M bereits in den Startlöchern und bietet damit 160GB, die vom X18-M noch getoppt werden sollen – wenn es mal die Planungsphase verläßt.

Die Super*Talent SSD MasterDrive MX SATA-II 25 in der Innen- und Aussenansicht © Super*Talent

Der Markt wäre jedoch kein Markt, wenn Intel der einzige Hersteller wäre. Samsung und Toshiba lauern ebenfalls.

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In Zeiten von 1,5TB Festplatten wird es schwierig, mit 60 Gigabyte auszukommen. Wo selbst USB-Sticks diese Werte schon erreichen.
Zum Ausgleich dafür arbeiten wir auch mit einem der etwas veralteteren Modelle und kümmern uns in vier Teilen nur um die harten Fakten.

HerstellungDie Super*Talent SSD MasterDrive MX SATA-II 25 in der Nahaufname © Super*Talent

Und jetzt ratet mal, wer den Controller verbrochen hat. Na? Na?? Nein, niemand aus dem SSD-Bereich. JMicron! Sagt euch jetzt nix, näh? Tz, tz. Die Firma ist für Controller bekannt und findet sich beispielsweise oft auf Mainboards mit externem eSATA-Anschluss. Interessiert aber kein Schwein, schon klar.

Teil 1/4 Teil 2/4
Teil 3/4 Teil 4/4

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In Zeiten von 1,5TB Festplatten wird es schwierig, mit 60 Gigabyte auszukommen. Wo selbst USB-Sticks diese Werte schon erreichen.
Zum Ausgleich dafür arbeiten wir auch mit einem der etwas veralteteren Modelle und kümmern uns in vier Teilen nur um die harten Fakten.

WerteDie Super*Talent SSD MasterDrive MX SATA-II 25 in der Nahaufname © Super*Talent

Im Vegleich dazu die HDDs: da reichen oft schon 8 KByte großen Bröckchen um volle Leistung zu erreichen. Obendrein differieren Schreib- und Leserate nicht so sehr. Zugegeben, das muss kein Vorteil sein.
Dennoch neigen aktuelle HDDs dazu, 50-60 MB/s beim Schreiben hinzulegen und damit die 40 MB/s der SSD gekonnt hinter sich zu lassen. Dafür frisst sie beim Lesen Halbleiterstaub. 120 MB/s im Vergleich zu den teilweise maximalen 48 MB/s? Pah!

Teil 1/4 Teil 2/4
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In Zeiten von 1,5TB Festplatten wird es schwierig, mit 60 Gigabyte auszukommen. Wo selbst USB-Sticks diese Werte schon erreichen.
Zum Ausgleich dafür arbeiten wir auch mit einem der etwas veralteteren Modelle und kümmern uns in vier Teilen nur um die harten Fakten.

WerteDie Super*Talent SSD MasterDrive MX SATA-II 25 in der Nahaufname © Super*Talent

Angegeben wird natürlich in allen Belangen. Da liest man von Leseraten im Bereich von 120 MB/s und eine Schreibrate von 40 MB/s. Erster Aha-Effekt. Dreimal so schnell gelesen wie geschrieben. Und 40 MB/s Schreibrate haut jetzt nicht vom Sessel. Die Leserate dafür umso mehr.
Allerdings ist das beides nichts im Vergleich zur angegebenen Zugriffszeit: 0,1ms.

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In Zeiten von 1,5TB Festplatten wird es schwierig, mit 60 Gigabyte auszukommen. Wo selbst USB-Sticks diese Werte schon erreichen.
Zum Ausgleich dafür arbeiten wir auch mit einem der etwas veralteteren Modelle und kümmern uns in vier Teilen nur um die harten Fakten.

Halbleiterspeicher. Bekannt aus Flashspeicherkarten, USB-Sticks und so weiter. Seit Die Super*Talent SSD MasterDrive MX SATA-II 25 in der Nahaufname © Super*Talentgeraumer Zeit holt die Technologie des Halbleiterspeichers jetzt schon auf und, wer weiss, wird die guten alten Festplatten, HDDs, Hard Disk Drives, ersetzen.
Super*Talent, einer der Vorreiter der SSD-Technologie, arbeitet fleissig an neuen SSD-Laufwerken.

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Spottet nur, lachet, ihr niederes Volk, möge der Plebs sich über die Elite ergießen. Wer nicht regelmäßig ein Datenbackup erstellt und dann der Festplatte beim abrauchen zusehen darf, muss für vieles sorgen, ganz sicher jedoch nicht mehr für den Spott.

In diesem Sinne: eine Runde darf gelacht werden, danach will ich meine Dose Mitleid. Und Das Ende einer Festplatte… © scragz / Flickrweil ihr euch nicht wehren könn (außer wegzuklicken, untersteht euch!), weine ich euch jetzt voll.

…nein, nicht wirklich. Nur ein bisschen. In meinen fünf Tagen der multimedialen Isolation kam mir allerdings mit in den Sinn, daß ein schmorendes Motherboard vor allem bei den frühen Versuchen des do-it-yourself-Moddings sicher nichts ist, das zu selten eintrifft.
Insofern ist es durchaus nicht ganz ungerechtfertigt, Datensicherung ein bisschen mit der Moddingszene zu verknüpfen.

Was ist also passiert, bei mir? Das Netzteil scheint sich offenbar verabschiedet zu haben, was wiederum dem System offenbar nicht gut bekam. Eine Platte ist scheinbar komplett hinüber, die andere wird nur zu einem Bruchteil  ihrer eigentlichen Kapazität erkannt.
Der Rest der Innereien: schön knusprig.

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Flashspeicher und USB-Sticks sind nett. Man hat einen guten Teil seiner MP3-Sammlung in der Hosentasche oder kann sie sogar an kompatible MP3-Player oder -Handys anschließen.
Um die gesammelte Pornosammlung jedoch zu seinem Kumpel zu schleppen, der wiederrum für den Kasten Bier reicht, braucht es entweder viele gebrannte Plastikscheiben oder eine externe Festplatte.
Verbatim bringt als einer der ersten Anbieter eine mit einem halben Terrabyte Raum.

Wie üblich kommt auch diese Platte von Verbatim günstig mit spartanischer Austatung. Nein,Verbatim Smartdisk 500 GB jetzt kommt kein das-ist-Sparta-Spruch.
Wir haben die Platte, ein Kabel für den USB-Anschluss und eine Wegwerfversion von Neros Backup-Software BackItUp 2.
Stromanschluss? Für Weicheier! USB-Anschluss reicht! Und die hübsche Metallhülle? Niest nicht dagegen. Ist zwar sauber verarbeitet, aber Plastik.
Alles also Lug und Trug. Skandalöse zustände, fürwahr.

Somit alles Scheisse? Mitnichten, liebe Nerds und solche, die’s noch werden wollen.
Im Gehäuse rotieren die drei Scheiben einer Samsung HM500L. Die ist nicht nur mit kaum zehn Zentimetern angenehm flach (und sehr notebookfreundlich) sondern bringt auch noch gute Leistung. Zwar wird die von der Spaßbremse USB ein gutes Stück reduziert, eiert aber immer noch bei 30 MB/s herum, was zumindest reicht um die neueste Dokumentation über Strohhaufen zu überspielen.
Daß die Zugriffszeit knapp einen fingernagelbreit über 20 ms etwas hinkt, ist dann auch nicht mehr weiter tragisch. Externe sind ja nicht für Serverlasten gedacht, da darf man sich auch mal gern in der Mitte bewegen.Verbatim Smartdisk 500 GB, verpackt
Als kleines Bonuszuckerl ist die Platte immerhin noch angenehm leise. Zwar gibt es, wie bei Samsung üblich, immer eine gewisse Geräuschkulisse, die jedoch nie wirklich stört. Fast ein bisschen wie Kaufhausmusik.

Fazit?

Reichlich Platz auf flacher Höhe für einen guten Preis. Wer sich an der mageren Austattung nicht stört, kann bedenkenlos zugreifen. Die geruhsame Zugriffszeit tut der im Allgemeinen guten Leistung nicht wirklich so den abbruch.
Immerhin, wir reden hier von einem halben Terrabyte für die Seitentasche.
Das ist’s auf jeden Fall wert.


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Zwischen den 120 Gig der illegalen MP3-Sammlung, den 250 Gigs Pornos, nochmal rund 250 Gigs an Spielen und 100MB an SNES-Emulatoren kann einem schonmal der Platz ausgehen. Mit 1,5 Terrabyte Speicherplatz kann man da kurzweilig Abhilfe schaffen.

Im August 2008 solls also soweit sein. Inzwischen ist das nur noch ein, zwei Wochen hin.
Die elfte Generation der mit 7200 UPM fahrenden Barracudafamilie kommt mit anderthalb Terrabyte daher und packt damit nochmal einen satten, halben Terrabyte mehr drauf als die Vorgänger. Laut Seagate die bisher größte Festplatte in der Geschichte der Festplatten.Seagate Barracuda 7200.11, Oberseite

Aber die Daten kennen wir ja: 3,5 Zoll, ein SATA-Anschluss mit 3 GBit/s und 120 MByte/s an Transfer.

Im Angebothaben wir zusätzlich von 160 bis 1.000 Gigs alles, was man sich so wünschen kann. Dabei fahren die größeren Kaliber mit mit einem 32 Meg Cache, die kleineren mit 16 Meg.
Wie gehabt nutzt die neue Barracuda Perpendicular Magnet Recording um noch mehr Bits pro Quadratzentimeter zusammen zu quetschen.
Gleichzeitig kam natürlich auch die Ankündigung über die neuen Notebook-Festplatten der Momentus-Reihe.
2,5 Zoll mit je 5.400 und 7.200 UP und nicht vor dem vierten Quartal ‘08.

Seagate Barracuda 7200.11, Unterseite

Eins Komma fünf Terrabyte Speicherplatz. Das sind anderthalb MILLIONEN Megabyte.
Bei einer durchschnittlichen MP3-Größe von 3,5MB wäre das Platz genug für knapp 430.000 Songs. Einmal Soulseek, bitte!
Wenn ich da mal zurückdenke an meine supertolle 250MB Festplatte…
Oder mein 486er.
Ach was, mein Atari ST1040 S/W dem ich das Betriebssystem von der Diskette bootete. Soll ich mal erzählen was der an Arbeitsspeicher hatte? Festplatten, pah! Neumodischer Humbug!
Damals sind wir noch barfuß durch den Schnee, weil die Gummistiefel aus Holz waren!


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