Sparkle als Hersteller ist in Deutschland ja nicht unbekannt. Seine bisherigen Produkte bestanden aus Variationen bekannter nVidia-Grafikkarten, die sich entweder durch eine farbige Platine, modifizierte Kühlkörper oder schlicht höherer Taktung abhoben.
Das ist war offenbar noch nicht genug. Ab sofort beglückt Sparkle den Markt mit “Low Profile” Grafikkarten. Platinen im Kleinformat.
Laut Pressemitteilung ist die neue Generation mit sechs Zentimetern gerade mal halb so hoch wie das Original und sind großteils auf den teilweise unter Platzmangel leidenden HTPC-Markt gerichtet.
Im Sortiment befinden sich die GeForce 9600 GT und 9800 GT mit 512MB GDDR3 RAM, Video HD playback, DX 10 und SSF.
High-End-Grafikkarten sind ja keine große Sache. Sie bringen große Zahlen. In allen Bereichen. Wie Stromverbrauch, Anschaffungskosten, Platzansprüche. Plus, natürlich, astronomische FPS-Raten im allerneuesten Killar-First-Person-Shooter.
Natürlich reicht das noch nicht, und deswegen hat der liebe Gott einen Onlineladen erschaffen, der Uber-Grafikkarten standardmäßig vormodded um auf diese Weise noch mehr Leistung aus den Mini-Grafikreaktoren zu pressen.
Eine dieser Bestien ist die GTX 280 “Performance Edition”.
Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So auch AMDs Userbase, die im Netz auf Informationsjagd nach Neuigkeiten über den Grafikchip RV710 gehen.
Jetzt tauchten vor kurzem aber offizielle Informationen auf. Beispiel gefällig? Er
kommt auf der Radeon HD 4550 zum Einsatz! Getaktet wird die GPU auf der Grafikkarte also mit 600 Mhzm während der Speicher auf einem 800er Takt schuftet.
Natürlich kommen wieder zwei Versionen. Standard und die für Geldbeutel erschwingliche:
nVidias GeForce hat vorgelegt, AMDs Radeon nachgezogen und überholt. Die Preise sind von rund 500 Euro auf knapp über 300 abgesackt und an der Spitze wird heftig diskutiert. Zu wenig Perfomance hier, zuviel Stromverbrauch dort.
In diesen Haufen wird Asus seine ENGTX280 TOP.
ht4u.net hat einen das zum Anlass genommen, einen Kurztest ins Leben zu rufen.
“Kurztest”. Für die Jungs von ht4u.net heisst das 22 Seiten an Test bei 11 Seiten an Benchmarks.
Das Fazit? Das war in Ordnung. Solide Position im harten Feld der Spitzenklasse, bisschen arg laut und stromhungrig, aber vor allem letzteres kennen wir ja von anderen Grafikkarten dieser Sparte.
Überfliegen wir den Test mal!
Man kann’s ja auch übertreiben, oder? Seit Wochen prügeln sich ATI und nVidia jetzt schon erbitterter als zwei Gangmember in der Bronx auf Crack, und plötzlich zieht ATI das Messer. Eine 1-Kilo-Grafikkarte mit über 400 Watt unter Vollast gefällig?
Die 4870 X2 in der Hand zu halten muss sich wohl anfühlen, als streichle man einen übergrossen, hauptsächlich aus Muskeln bestehenden Mutanten. Was angesichts von zwei RV770-GPUs auch angemessen erscheint.
Noch spassiger wird es, wenn man zwei der Grafikkarten zusammenschließt und vier dieser GPUs werkeln. NICHT DIE STRAHLEN KREUZEN!
(Die Jüngeren unter euch dürften das jetzt nicht verstanden haben.)
Optisch sieht das Ding aus wie die 3870 X2 und bringt es auf knappe 27 Zentimeter.
…was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. 27 Zentimeter. Das sind fast 30 Zentimeter. Was wiederrum 30%, knapp ein Drittel von einem Meter ist. Wir haben also 1/3 Meter Grafikkarte im Tower.
Aber weiter im Text.
Zwei PCIe-Stromstecker befinden sich am hinteren Ende, allerdings 1x 6-polig und 1x 8-polig. Mit zwei 6-poligen Steckern verweigert sie also ihren Dienst.
Schön anzusehen ist der Kupferkühler, der auch gleichzeitig der Grund für ein Gewicht ist, das über so manches Netbook hinaus geht.
Und was leistet unser Grafikhulk? Auf jeden Fall mehr als die GTX-280, die sich in allen Bereichen geschlagen geben muss.
Was ATI mit Stromverbrauch, Größe und Gewicht erkauft.
Hier mal die beiden Werte, die Golem.de ermittelt hat:
| 3DMark06, 1.280 x 1.024, Default, Overall | 17.810 | ||
| 3DMark Vantage, Perfomance, Overall | 13.557 | ||
Im Vergleich dazu die GTX-280:
| 3DMark06, 1.280 x 1.024, Default, Overall | 15.952 | ||
| 3DMark Vantage, Perfomance, Overall | 10.453 | ||
Stichwort Stromverbrauch nochmal. Der soll Laut ATI noch verbessert werden, immerhin reden wir von Prototypmodellen deren GPUs mit 500MHz getaktet sind. Daß das allerdings viel an der Stromfresserei unter Volllast ändert, ist zweifelhaft.
Andererseits wird auch nVidia keinen grünen Punkt kriegen. Ein Ökoverhältnis zwischen Watt und Rechenleistung bringen beide nicht. Die 4870 X2 braucht die Spannung um ihre Leistung zu erbringen.
ATI hat also eine Neuigkeit ins Spiel gebracht. Wer High-End fährt, greift ab sofort nicht mehr einmalig für die Anschaffung in den Geldbeutel, sondern dauerhaft für die Stromrechnung.
Auch nicht schlecht.
Ich bin ja mal gespannt, für wieviel ATI ihren Spitzenreiter ins Regal bringt…
Wie bereits angekündigt, hat NVIDIA kürzlich seine 200er Serie veröffentlicht: Die NVIDIA GTX 280 ist das Flagschiff der neuen Serie.
Mit der Änderung der Bezeichnung will NVIDIA ein Zeichen setzen: Die 280 soll eine neue Generation von Grafikkarten heraufbeschwören, die sich durch eine Vielzahl an Änderungen deutlich von den Vorgängermodellen absetzen.
Die GTX 280 ist eine Single-Core-Karte, die ihre Single-Core-Konkurrenz in allen Belangen übertrumpft und dabei auf Resultate von bis zu 80 FPS kommt! Komischerweise wird das Ding 60 Euro teurer sein als die Dual-Core-GPU 9800GX2 - klar, Single Core und Dual Core zu vergleichen ist blöd, aber warum macht sich NVIDIA da auf eigenem Boden so viel Konkurrenz?
Die Karte wird voraussichtlich 420 Dollar kosten und laut diesem Test von overclock3D alle Single-Core-Konkurrenz wegputzen. Schön, dass NVDIA der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen konnte, fraglich nur: Warum, wenn man eine schnellere Karte aus gleichem Hause billiger bekommt? Keine Ahnung.
In diesem Monat werden die beiden Tophersteller für Grafikkarten ihre neuen Produkte vorstellen. Die ATI Radeon 4800 und die Geforce GTX 200 Series von NVIDIA werden beide im Juni erscheinen. Während aber NVIDIA die Veröffentlichung vom 18. auf den 17. vorgezogen und außerdem finale Infos schon für den 14. Juni angekündigt hat, verschiebt AMD den Launch seiner neuen GPU vom 18. auf den 23. Juni.
Dabei ist ATI’s neue Karte preislich nicht vergleichbar mit der GTX 200er Serie. ATI versucht mit der Radeon 4800, das Preissegment unter 300 Euro mit einer Karte anzugreifen, die ziemlich viel Leistung zu diesem Preis dabei hat: 512 GDDR3 (4850), 512 GDDR5 (4870) oder 1024 GDDR5 (4870 X2) sollen diesem Artikel von tomshardware nach zum Start alle unter 300 Euro bleiben.
Dabei werden die Grafikkarten Direct X 10.1, HDMI und eine noch nicht näher spezifierte Physikenginge unterstützen. Ein Nachteil wird im hohen Stromverbrauch liegen: 450 Watt für eine Karte ist schon recht happig.
Trotzdem: Wenn ATI es hier schafft, die versprochene Leistung zu liefern, dann wird die Radeon 4800er Serie für einen ziemlich guten Preis eine mit High-End-Karten vergleichbare Leistung liefern. Also gerade für Leute, die ihren Gaming-PC mal wieder aufmotzen wollen, sehr interessant!
Im großen und ganzen gibt es 2 Arten von Kühlern: passive und aktive.
Passive Kühler bestehen aus einem gefrästen Aluminium- oder Kupferblock, wobei Kupfer die höhere Wärmeleitfähigkeit hat, der sich auf dem zu kühlenden Chip befindet. Gekühlt wird durch die vergrößerte Oberfläche des gefrästen Blocks. Sie sind sehr günstig, aber nicht sonderlich effektiv.
Aktive Kühler sind passive Kühler auf denen ein Ventilator montiert wurde.Hier erfolgt die Kühlung wieder durch die vergrößerte Oberfläche, wird aber durch den Lüfter unterstützt indem die erwärmte Luft weggeblasen wird.
Der Wärmetransport ist hierbei viel höher als bei den passiven Kühlern, aber durch den Lüfter ist eine zusätzliche Lärmquelle im PC vorhanden. Gemildert werden kann der Geräuschpegel durch den Einsatz geregelter Lüfter, die nur dann anspringen, wenn ein Temperaturschwellenwert erreicht wird.
Sie sind teurer und kühlen besser als passive, aber können sehr laut werden.
Heat-Pipes kommen ursprünglich aus der Raumfahrt und werden dort u.a. zum kühlen von Satelliten eingesetzt.
In einem hermetisch geschlossenen Kupfer- oder Aluminiumrohr befindet sich ein Gas, das bei Raumtemperatur (20°C) flüssig ist. Die Kühlung erfolgt durch den Wechsel zwischen flüssigem und gasförmigen Zustand des Gases, ähnlich wie beim Kühlschrank.
Die Heat-Pipe wird bei Hig-End-Karten noch durch einen zusätzlichen, geregelten Lüfter unterstützt.
Der Wärmetransport ist so hoch, das der Lüfter nur bei Volllast der Karte anspringt.
Es gibt noch die Möglichkeit die Grafikkarte mit Wasser zu kühlen, aber der Aufwand, bzw. Preis steht in einem schlechten Verhältnis zur erreichten Kühlwirkung
Ich persönlich würde Heat-Pipes einsetzen, obwohl sie mit zu den teureren Kühlmethoden gehören, ist das Preis/Leistungsverhältnis am besten.Außerdem sind so gekühlte Karten sehr leise und halten den Geräuschpegel des Systems sehr niedrig.
Da die Anforderungen an Computersysteme in der heutigen Zeit immer weiter steigen, ist es immer üblicher geworden, dass man entsprechende Aufrüstungen vornehmen muss. Besonders die Computerspiele-Industrie sorgt dafür, dass Spieler immer wieder versuchen, ihre PC Komponenten aktuell zu halten.
Da die Grafikkarte meist zu den wichtigsten Elementen innerhalb eines Computers gehört, wenn man Spielen möchte, wird dieses Element oftmals verschieden modifiziert. Eine Option, welche oftmals angewandt wird, ist das so genannte Übertakten (englisch: overclocking). Hierbei beschreibt der Begriff Übertakten, das Betreiben der Prozessoren oberhalb ihrer eigentlichen Spezifikation, um so eine gesteigerte Leistung hervorzurufen.
Wichtig ist es, sich vor dem Übertakten klar zu machen, ob sich der Prozess lohnt. Sollte das System beispielsweise etwas veraltet sein, ist es unwahrscheinlich, dass der Benutzer der Grafikkarte ein hohes Maß an Leistung entlocken kann, da beim Übertakten auch andere Faktoren von entscheidender Bedeutung sind. Ein veralteter Prozessor kann so beispielsweise sogar die übertaktete Leistung einer Grafikkarte bremsen. Deshalb ist es z.B. auch sehr wichtig, über eine passende Kühlungsoption zu verfügen.
Ein bereits vorhandener aktiver Lüfter kann so beispielsweise in Kombination mit einem zusätzlichen Lüfter höhere Leistungen erreichen, als alleine. Kühler, die meistens nicht vorteilhaft für das Übertakten sind, sind Slotkühler, da diese nur die warme Luft aus dem System nach Außen führen.
Sollten diese Faktoren geklärt sein, ist der restliche Prozess des Übertaktens nicht besonders schwierig. Neben speziellen Tools, wie beispielsweise Powerstrip, AtiTool und Rivatuner, bieten auch immer mehr Hersteller eigene Übertaktungs-Tools für ihre Grafikkarten an. Hierbei ist neben der Modifizierung der Taktrate auch die Veränderung anderer Werte, wie beispielsweise der des Speichertakts möglich. Grundsätzlich ist eine Erhöhung der Taktrate immer in kleinen Schritten zu empfehlen.
Sollte das System dann stabil arbeiten, kann man weiter gehen und die Taktfrequenz weiter erhöhen. Einige Tools verwerfen deshalb auch nach einem Systemabsturz automatisch die letzte Einstellung, wodurch das System geschont wird und der Benutzer sieht, bei welchen Werten das System instabil wird.
In Sachen Grafikkarten werden wir euch die neuesten vorstellen, über Hersteller herziehen und unheimlich professionelle Tipps zum Übertakten geben. Also freut euch drauf!