Lang hat’s ja gedauert. T-Monopile machte ein super Geschäft, das iPhone exklusiv über sie zu erhalten. Und die Verträge waren saftig. Zumindest bis zu einem gewissen Grad hat das nun ein Ende, das iPhone Dev-Team hat den Unlock veröffentlicht.
Codename yellowsn0w und kompatibel mit der aktuellsten iPhone G3 Firmware v2.2 erlaubt euch das Tool, jede SIM-Karte in das G3 zu schieben, die ihr da drin sehen wollt.
Ähnliches hatten wir schon vor einiger Zeit, als via Softwaremods ein altes iPhone mit Firmware 2.0 bespielt auf aktuellen G3-Standard gehoben wurde. Damals brauchte man noch ein US-Gerät und einen Mac, aber die Tools haben sich natürlich weiterentwickelt …
Noch läuft das Tool unter v0.9 beta, ist allerdings offenbar voll funktionstüchtig. Myriaden an Rückmeldungen berichten von begeistertem Erfolg. Und ihr wisst ja, wenn es im Internet steht, MUSS es wahr sein!
Genießt die neue Freiheit also mit Vorsicht. Wenn ihr euch das Handy zerschießt, könnt ihr kein Aas dafür verklagen.
Apple ist zwar überall, aber nicht jedermanns Freund. Und nicht wenige Leute sind vollends damit zufrieden, irgendwelche Clones vom freundlichen Chinamann um die Ecke zu benutzen. Die lassen sich mit dem einen oder anderen Mod dann auch schon wieder flink aufpeppen …
CiPhones? CiPhones. Ihr dachtet doch nicht, das iPhone würde verschont bleiben.
Hier, macht euch selbst einen Eindruck:
Wer sich das neue G3 mit seiner Anbieterbindung nicht holen, aber auch nicht auf die neuen Funktionen verzichten will, dem sei wohl daran getan die Zauberkraft des SoftwareModding walten zu lassen. Ruckzuck hat man Exchange und Co.
Was man braucht? Ein altes US-Gerät. Und einen Macintosh.
Den iPod hatten wir ja schon oft genug. Wie wärs mal mit was wirklich nützlichem?
Wobei, wo man ein Handy reinsteckt, passt doch sicher auch ein iPhone rein, oder?
Zunächst: die hierzulande erhältlichen iPhones sind nicht kompatibel. Ein beliebiges US-Gerät hingegen reicht dann auch schon um loszulegen, die alten Geräte dort leiden nicht unter Vertragsbindung oder ähnliche Späße.
Und nein, ihr kriegt das auf Windows nicht zum laufen. Natürlich könnt ihr euch einfach einen Mac selber kaufen oder zusammenbauen.
Holt euch das PwnageTool 2.0.0.1 für Mac oder Windows, die Bootloader Versionen 3.9 und 4.6, das Update für iTunes und die passende Firmware.
Achtet bei der Firmware dafür, die richtige zu downloaden. Wenn ihr das Update für das G3 downloadet, kommt ihr nicht weit.
Mit alten iPhones inkompatible G3-Version: 2_2.0_5A347_Restore.ipsw
Die richtige Version: iPhone1,2_2.0_5A347_Restore.ipsw
Downloadet die Firmware manuell herunter und versucht nicht gleich via iTunes zu installieren, das gibt nur Probleme.
iTunes installieren, die neue Firmware auf die Platte holen, PwnageTool installieren und ab gehts. Wählt euer iPhone aus, updatet die Firmware aber NICHT direkt. Wählt manuell das vorher herunt
ergeladene Update aus, anschließend dasselbe Spiel mit den beiden Versionen des Bootloaders. Anschließend könnt ihr zusehen, wie das Tool die euch eure Firmware zusammenschraubt.
Um die Firmware aufzuspielen, startet das iPhone im Wartungsmodus. PwnageTool wird einige Abfragen durchführen und euer neues Firmware-Image aufspielen. Entspannt euch, passiert vollautomatisch.
Gratulation, ihr habt nun kostenfrei euer altes iPhone auf die Funktionalität eines G3 geupdradet!
Natürlich hat es ein paar Grenzen. Alte iPhones haben kein GPS, Satellitennavigation fällt also flach.
Ende der Grenzen!
iMac, iBook, iPod, iPhone, iHastenichgesehn.
iCh hasse Apple.
Nein, nein. Die Produkte sind schon gut. Sie sehen hübsch aus, die Qualität ist gut und das Preisschild orientiert sich am Hype. Was kann man als hipper Yuppie von heute no
ch mehr verlangen?
Außer einem Werbevertrag mit Apple der Dich über Windows ablästern lässt und in sämtlichen Erdbewohnern, denen noch eine halbe Gehirnzelle verblieben ist, den Wunsch weckt, Dein Gesicht schwungvoll mit einem Brett umzudekorieren.
Nichtsdestotrotz haben die Appleprodukte aber auch ihre Vorteile. Einer davon ist es, ihren völlig überschätzten Wert der Realität anpassen zu können.
Ein Weg wäre, sie durch eine Kanne faulender Fäkalien zu ziehen und anschließend auf einer stark befahrenen Hauptstraße auszusetzen.
Ein Anderer ist … naaa? Genau. Modding. Case Modding. Software Modding!
Und was eignet sich dazu in Bürokratieland besser, als das iPhone. Spassige 30 – 90 Euro monatlicher Grundgebühr bei T-Monopile für ein multifunktionales Elektronikspielzeug das auch schön summt.
Was kann man also mit seinem Deluxevibrator anfangen?
Zugegeben, es gäbe viel. Von Case- oder Softwaremodding sind die Themen unendlich. Als Einstieg kann ich da nur Google und Youtube empfehlen – und genau bei Letzterem wollen wir mal eben verbleiben.
Eine Frischzellenkur im Softwarebereich verwandelt Dein iPhone von einem Viagra-Generica mit Touchscreen in ein multifunktionales Wunderwerk! Was viel cooler ist als ein multifunktionales Elektronikspielzeug.
Zum Beispiel?
Aber was red’ ich. Seht’s euch selber an: