Epson? Drucker! Richtig. Einer der mit bekanntesten Druckerhersteller überhaupt hat es sich jetzt allerdings in den Kopf gesetzt, einen Fuß in die Tür des lukraten Netbookmarktes zu bringen.
Das ist doch mal einen Blick wert …

Teil 1 war ja mehr rudimentär angelegt. Nu’ aber hab’ ich Zeit. Es geht’s ans Eingemachte!
Als Prozessor muss der Intel Atom herhalten und mit 1GB Ram wird’s ausgestattet sein. Als OS gibts WinXP SP3. Soweit also keine Knüller.
Als Festplatte haben wir eine 160GB grosse SATA-HDD und mit dem Rest der Welt kommunizieren wir wahlweislich über einen Ethernetanschluss oder die integrierte 802.11b/g WLAN-Karte.
Epson? Drucker! Richtig. Einer der mit bekanntesten Druckerhersteller überhaupt hat es sich jetzt allerdings in den Kopf gesetzt, einen Fuß in die Tür des lukraten Netbookmarktes zu bringen.
Das ist doch mal einen Blick wert …
Notebooks, Unterkategorie Subnetbooks, welche die besonders kleinen und leichten Vertreter definieren. Davon die Unterkategorie Netbooks. Portable Internetclients, also nochmal eine tüchtige Portion abgespeckt und präzisiert. Allerdings alles nur Gelaber aus der Marketingbranche. Im Grunde reden wir von Leichtgewichten unter den Notebooks die nicht viel mehr können sollen, als dem User unterwegs vernünftigen Zugriff aufs Netz zu ermöglichen und das ganze mit den Bequemlichkeiten eines Notebooks zu verbinden.
Rolex am Handgelenk, Italiener an den Füßen, der Stoff der Hose gewebt von den zarten, liebevollen Händchen asiatischer Mädchen und das Geld im Weltmarkt, die Finanzkrise ausnutzend. Was braucht der moderne Erfolgsmensch von heute, um ihn zu komplettieren? Genau! Ein Stück Retro-Natur!
Diese Marktlücke hat sich Asus jetzt erobert. Mit ihrem Bambus-Notebook ziehen
sie ein in die modernen Designerwohnungen reicher Protzbacken von heute! Und natürlich ist alles ganz im Zeichen des Grün gehalten.
GRÜNES Motherboard!
GRÜNER Akku!
GRÜNE Materialien!
GRÜNES Display!
Outdoor-Notebooks sind teuer und schwer. Aber notwendig für den Trekker von heute, wenn er unterwegs was arbeiten will. So wirklich rückt Dell da nicht rein, aber kratzt ein bisschen an der Oberfläche.
“Semi-Rugged – Das Dell Latitude E6400 ATG ist ein besonders robustes 14,1-Zoll-
Notebook, das für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen wie Staub, Feuchtigkeit und Vibration entwickelt wurde.”
Nun ja, nun ja. Wenn ich ein Outdoor-Notebook brauche, sollte das MINDESTENS vernünftig wasserabweisend sein. Von “Feuchtigkeit” zu lesen klingt für mich jetzt eher nach Nebel oder einem Ausflug in die Sauna.
Aber kommen wir zum Thema!
Höher! Schneller! Weiter! Vor allem aber länger! Penisverlängerungen im Hardwaresektor sind das A und O der Wirtschaft. Grafikkarten zu Preisen von Mittelklassewägen und Handys, mit denen man aus den Alpen ein größeres Unternehmen umstrukturieren kann.
So mancher fasst sich dabei nur an den Kopf. Umso angenehmer ist es oft, dann Schmalspurpakete zu alltäglichen Preisen zu sehen. Wie das neueste Mitglied aus Asus’ Notebookfamilie.
Vor einigen Tagen traf es den Markt. Das neue Eee-Modell mit Linux(!) als Betriebssystem und einer Atom-CPU von Intel mit gerade mal 1,6 GHz: der 900A.
Brillenträger dürfen auf einen 8,9“-Display blinzeln, der immerhin mit einer Auflösung von 1024 * 600 daherkommt.
Da Festplatten und 4GB DDR3-RAM was für Bonzen und Proleten sind, haben die Ingeneure von Asus mal eben schnell ein Solid State Drive mit 8 Gig und 1GB an RAM eingebaut.
Lackieren, Leuchtstoffe, LEDs, Ecken und Kanten bearbeiten - Modding bringt einiges an Aufwand mit und sorgt im Gegenzug für mehr oder auch weniger mehr an Aufsehen.
Sony hat das nun auch endlich entdeckt und nutzt unsere Arbeit um trendy und hippe junge Leute zu ködern. Hurra.
Der Preis ist zumindest nicht mies und auf jeden Fall geeignet, sich trendy und hip zu fühlen. 1,300 bis 1,500 Euro zielt auf jeden Fall schonmal auf die Leute, die sich ‘nen Laptop auch was kosten lassen wollen. Weil’s sonst ja keinen Spaß machen würde.
Aber ob sich mit auffällig lackierten Deckeln und ein paar serienmäßig eingebauten Mods wirklich Käufer finden lassen?
Gallery inklusive!
Während alle Welt die Aldi-Filialen belagert, um das MSI-Notebook unter der Hausmarke Medion für 399,- Euro zu ergattern, wollen wir uns hier bei mod-news.de dem MSI Megabook PR200 in der Crystal Collection widmen.
Für 800,- Euro bekommt man ein nicht unbedingt schlankes und rankes, aber sehr kompaktes 12 Zoll Notebook mit Core 2 Duo Prozessor, HDMI und integrierter Grafik.
Doppelter Preis von Aldis Verkaufshit, der sich bei einer solchen Austattung jedoch mehr als sehen lassen kann.
Die Verarbeitung ist sorgfältig und robust, der Eindruck hochwertig, das Gerät arbeitet sehr leise und heizt sich kaum auf. Die Tastatur ist wie üblich sehr schön, und ebenso üblich wurden einmal wieder die Funktions- und Ctrl-Tasten vertauscht.
Dafür arbeitet das Touchpad mit integriertem Fingerabdruckleser präzise, sensibel und absolut sauber.
Hat man einmal seinen Fingerabdruck abgespeichert genügt dieser zur Identifizierung, weitere Passwörter sind nicht mehr nötig - aber möglich.
Sexy.

Reichhaltig zeigt sich das PR200 bei den Anschlussmöglichkeiten. Kopfhöhrer, Mikrophon, der Multiformat-Kartenleser Xpress-Port, zwei USB-Anschlüsse, ein RJ11-Anschluss, einer der seltenen HDMI-Anschlüsse und der gute, alte VGA-Anschluss befinden sich allesamt auf der rechten Seite.
Links haben wir den RJ45-Anschluss und einen dritten USB-Port. Vermisst wird allerdings ein FireWire-Anschluss, womit das Notebook für alle notorischen DV- oder HDV-Fans uninteressant wird.
Dafür prunkt das PR200 mit einer oberhalb des Bildschirms integrierten Webcam mit 1,3 Megapixeln, die neben Bildertauglichkeit sogar Videos aufnimmt und mit so manchem Desktop-Computer konkurriert.
Für die Puristen mal eben die Austattung im Überblick:

Auf deutsch übersetzt bedeutet das, daß der Intel Core 2 Duo Prozessor unseres kleinen Lieblings nicht der leistungsstärkste ist, allerdings bei weitem für alle rechenintensiveren Arbeiten ausreicht und dem Hersteller somit ermöglicht, das Notebook zu einem vernünftigen Preis anzubieten.
Und wem das doch zu wenig ist, kann sich für 100 Euro mehr an der T7500-Version des Megabooks bedienen.
Die 2GB Speicher sorgen für einen flüssigen Arbeitsverlauf in allen Lebenslagen, was gerade für den Speicherfresser Vista von entsprechendem Vorteil ist.
Außerdem ließ sich MSI nicht lumpen und spendierte ihrem PR200 noch 1GB Turbo Memory.
Bei all der Pracht hat sich MSI allerdings auch einen Schwachpunkt erlaubt: die Grafikkarte ist direkt in das Motherboard integriert, womit man als stolzer Besitzer dieses Notebooks von 3D-Spielen die Finger lassen sollte.
Bleiben nur noch die kabellosen Verbindungen: WiFi nach 820.11n und Bluetooth 2.0 erfüllen da alles, was das Herz begehren könnte.
Alles in allem also ein wunderbares Arbeitsnotebook, das Gamer allerdings aufgrund der sehr mageren Grafikkarte nicht so recht zum Zuge kommen lässt.
Dafür reichen Speicher und Prozessorleistung problemlos aus, auch rechenintensive Anwendungen wie hochauflösende Filmschnitte unterwegs laufen zu lassen.
Allerdings nicht sehr lange.
Ein zweiter Schwachpunkt des knapp zwei Kilo schweren Platzsparers ist seine gemessene Akkulaufzeit, die gerade reicht um eine Mail zu verfassen während man sich einen Kaffee brüht.
Knapp zwei Stunden reichen kaum, um den einen oder anderen Film zuende zu sehen.