Der MEM-Drive Easy II 32GB – in allen Größen und Farben, wie das mit USB-Sticks nunmal so ist. Der MEM-Drive Easy II bringt allerdings noch mehr. Rasante Zugriffsgeschwindigkeiten auf dem heutigen Stand der Technik, viel Platz und saubere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.
Erst vorgestern hab’ ich noch davon geredet. Was früher das High Density für die Disketten war, sind heute 32GB für den USB-Stick. Wo es jedoch schon damals nicht aufhörte, 1,4MB Speichergröße, hört es auch heute nicht auf.
Was kann man von einem USB-Stick von heute verlangen? Zugriffszeiten von unter einer Millisekunde, zum Beispiel. Diverse GB an Speicherplatz. Solid-State-Technik. TakeMS macht es vor. Eine Quad-Channel-MLC-Technik in einem Speicherstick sorgt für glänzende Transferraten. So eine Prise Semi-Hightech macht den Stick nicht plötzlich für Bereiche tauglich, für die er vorher untauglich war.
Aber er macht ihn bedeutend geeigneter.
32GB Speicherplatz sind viel. Selbst für heutige Maßstäbe. Da läßt sich nicht nur ein Betriebssystem darauf installieren, sondern auch reichlich Software, Tools und was sonst so alles lebensnotwendig ist. MP3s, die Lieblingspornos.
Natürlich variiert das tatsächliche Speichervolumen. Unter NTSF knapp über 30GB, unter FAT32 knapp die kompletten 32GB. Unter NTSF dafür möglicherweise etwas schnellere Übertragungs- und Leseraten.
Bootfähigkeit. Bootfähigkeit erhöht die Verwendbarkeit und Nutzen eines USB-Sticks um das vielfache. Ein Zweit-Betriebssystem. Als Arbeitssystem. Als Backup. Zur Fehlerbehebung nicht mehr bootfähiger Ex-Betriebssysteme auf der Platte. Allein die Möglichkeit zu haben, von seinem USB-Stick aus zu booten.
Eine Zugriffszeit von knapp 0,6MS. Damit ist er zwar noch immer doppelt so langsam wie der Konkurrent aus dem eigenen Hause mit knappen 0,3MS, aber schenkt sich das wirklich etwas?
Im Vergleich zu den alten Sticks die mit fünf bis sechs Millisekunden ankrochen?
Bei solchen Zugriffswerten bootet auch das System recht flott vom Stick.
Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Rund 17MB/s und rund 33MB/s, variierend nach Programm. Auch das sind Werte, die sich sehen lassen können und ein volles Beladen des Sticks bedeutend beschleunigen.
Der Stick mag nicht die Crème de la Crème aller USB-Sticks sein. Aber er zeigt gut, was heutzutage in einem Stick stecken kann. Zu einem vernünftigen Preis. Dieser hier kostet runde 50 Euro. Dafür kommt er, neben dem ülichen Trageband, mit ein bißchen Software und einer kurzen Anleitung, einer gummiähnlichen Oberfläche für angenehme Haptik und Griffigkeit, hat eine angenehm zu handhabende Größe, besitzt eine festsitzenden Plastikkappe und ist, dazugehörend, obendrein auch noch wassergeschützt.
Nichts davon ist ein Muss, und der Zweieurodreissigstick aus dem Werbegeschenk verrichtet seinen Dienst ebenso wie jeder andere.
Dennoch gibt es Unterschiede. Und die sind teilweise massiv.
Links:
Produktseite - TakeMS MEM-Drive Easy II
Herstellerseite - TakeMS Deutschland