USB-Sticks. Kleine Disketten-Ersatz-Geräte die man einfach reinstecken und rausziehen und mit denen man Dinge machen kann. Betriebssysteme installieren, zum Beispiel. Wie damals Win3.x oder, mit bedeutend mehr Disketten, Windows 95.
Aber das war einmal …
Wobei ich nicht unfair sein will. Wenn ich jetzt darüber herziehe wie USB-Sticks glorifiziert werden als wären sie Wunder was für Technologie, über Unterschiede zwischen einer Formatierung in FAT32 und NTFS lästere, wofür zum Geier Quad-Channel-MLC* gut sein und welchen Unterschied es machen soll, ob die Zugriffszeit um dreieinhalb Nanosekunden schneller oder langsamer ist, besinnen wir uns auf die guten, alten Zeiten mit 8MB Arbeitsspeicher:
High Density Disketten. Voll krass, Alda!
(*MLC sagt euch vielleicht noch was, kommt in SSD, Solid State, Festplatten vor. Wir reden wir also schon von Technologie.)
Wir lernen also, technische Spielereien gibt’s nicht nur heute. Nutzloser, neumodischer Krimskrams wie mehr Speicherplatz oder schnellerer Diskettenzugriff wurde früher immerhin auch gefeiert. Also lasset es uns feiern, wenn wir statt einer Viertelstunde nur noch zehn Minuten warten, bis eine Anzahl X an Mega- oder Gigabyte von unserer Superfestplatte mit einer Quatrillion Terrabyte Speicherplatz* auf unseren SuperHighResolutionMCLQuadChannelHyperSpeedBurstUSB-Stick geschoben wurden.
Real sind die kleinen Details ja immerhin so oder so: wird das Copy & Paste schnell abgearbeitet, oder kann ich mir in der Zwischenzeit eben die Pizza aus dem Ofen holen.
(*i.e. die Festplatte für die Pr0n-Sammlung.)